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Dr. Tinus Smits
Das Impfschadensyndrom (ISS)
Diagnose, Behandlung, Vorbeugung
Übersetzung: Rahel Ziskoven
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03/2011: Ungeimpfte Kinder sind gesünder!! (Auswertung und Kommentierung der Ergebnisse der dt. Studie KiGGS zur körperlichen und seelischen Gesundheit mit 17.641 Kindern und Jugendlichen zwischen 0
und 17 Jahren durch das Robert Koch-Institut) Statistische Zusammenstellung der Fakten, weitere Vergleichsuntersuchungen (Kurzfassung), ausführlich
Inhaltsübersicht:
Vorwort
In den letzten Jahren ist das sogenannte
Impfschadensyndrom eine häufig gestellte Diagnose in meiner täglichen Praxis
geworden. Im Laufe der Zeit habe ich eine effiziente Methode gefunden, dieses
Syndrom zu behandeln. Darum sehe ich es auch als meine Pflicht an, dies anderen
mitzuteilen, seien es Ärzte, Eltern oder anderweitig Betroffene oder
Interessierte. Im Bewußtsein der Tragweite, aber auch der Brisanz dieser neuen
Diagnose, habe ich diese Broschüre mit aller Sorgfalt zusammengestellt.
Vor
der Veröffentlichung haben einige Fachleute, Ärzte und Eltern ihre Kritik an
Inhalt und Form geäußert, was zu beträchtlichen Veränderungen im Text geführt
hat, ohne jedoch dem Kern der Aussage Abbruch zu tun.
Jedem von ihnen meinen
herzlichen Dank für ihre Bemühungen, wobei ich die Folgenden namentlich nennen
möchte: Dr.Yvonne Pernet, Kinderärztin; Peter Guinée, klassischer Homöopath;
Dr.Noor Prent-Tromp, Kinderärztin für Säuglinge und Kleinkinder; Dr.Adriaan van
de Sande und Dr.Martin Wyers, Hausärzte; Dr.José Vermeulen und Dr.Hans Reijnen,
homöopathische Ärzte; die Eltern Ellen und Johan Huiskes, Bart und Marjet van
Poppel, Wil und Yvonne Wijers, Wilma Bloemsma; und 'last but not least' meinen
Sohn Gaël, der ebenfalls Arzt ist.
Widmen möchte ich diese Broschüre all denjenigen
Kindern, die nachteilige Folgen von Impfungen erlitten haben, ob der
Zusammenhang nun erkannt wurde oder unerkannt blieb. Außerdem ihren Eltern, die
im Ungewissen geblieben sind und die mit ungelösten Fragen leben.
Hoffentlich
kann diese Broschüre unnötiges Leid verhindern und das Tor zu einer effektiveren
Prävention und Behandlung des Impfschadensyndroms öffnen.
Dr. Tinus Smits
Holland, Mai 1998
Zusammenfassusng
Zielsetzung
Einführung eines neuen,
medizinischen Syndroms, des Impfschadensyndroms (ISS), sowie
Vorstellung von Diagnostik, Behandlungsmethode und Prävention.
Vorgehen
Die Erkenntnisse sind das
Resultat jahrelanger, sorgfältiger Beobachtung dieses Krankheitsbildes durch
Gespräche mit Eltern und Patienten selbst und beruhen auf langjähriger Erfahrung
auf dem Gebiet von Behandlung und Prävention.
Methode
Es wurde die homöopathische
Methode angewendet.
Zur Diagnosestellung, Behandlung und Prävention wurden
sorgfältig potenzierte Impfstoffe benutzt.
Ergebnisse
Beim Einsatz potenzierter
Impfstoffe sind die Resultate zuverlässig und effektiv und zwar sowohl
diagnostisch als auch therapeutisch. Deshalb kann diese Methode zur Klärung des
oft quälenden Zweifels, ob ein ISS vorliegt oder nicht, angewendet werden. Gut
zwanzig Krankengeschichten dienen der Erläuterung.
Inwiefern die Gabe von
potenzierter Impfstoffen zur Verhütung von Impfschäden bei den Impfungen zu
nachweisbaren Ergebnissen führt, müßte in einer Doppelblindstudie
aufgezeigt werden.
Empfehlungen
Die aus genauer
Beobachtung und unter Nutzung potenzierter Impfstoffe gewonnenen Erkenntnisse
haben zu einigen Empfehlungen in bezug auf das niederländische, bzw. auch das
deutsche Impfverfahren geführt. Sie werden im Kapitel "Empfehlungen"
dargelegt.
Schlußfolgerung
Die Diagnose
"Impfschadensyndrom" nimmt innerhalb der Kinderheilkunde einen wichtigen Platz
ein, zumal die Krankheit mittels der in dieser Broschüre beschriebenen Anwendung
von potenzierten Impfstoffen sehr gut heilbar ist.
Einführung
Mein Interesse am Impfen und an der Behandlung
auftretender Nebenwirkungen stammen aus der Zeit, in der meine Kinder noch klein
waren, vor etwa zwanzig Jahren. Seitdem habe ich Informationen und Materialien
gesammelt und - vor allem in den letzten zehn Jahren - Erfahrungen aus meiner
Praxis aufgezeichnet.
Daß nach Impfungen chronische Beschwerden auftreten
können, ist in der Homöopathie seit der ersten Pockenimpfung im letzten
Jahrhundert bekannt.
In der Homöopathie galt dafür über Jahre hinweg Thuja
als das Heilmittel, wohingegen ich von dessen Wirkungskraft enttäuscht
war. Vor ungefähr zehn Jahren fiel mir jedoch das Buch 'La médecine retrouvée'
von meinem Kollegen Jean Elmiger3 in die Hände. Meine
Behandlungsmeth
ode von Krankheitserscheinungen nach Impfungen nahm daraufhin
eine bedeutende Wendung, und allmählich verschwand das Gefühl der
Machtlosigkeit. Die beschriebene Methode war einfach und sowohl für die Therapie
als auch zur Vorbeugung leicht anzuwenden.
Ich gewöhnte mir an, bei jedem
Kind nach der Impfungsgeschichte zu fragen und oft geschah es, daß Mütter
erleichtert reagierten, da sie von Anfang an Vermutungen angestellt hatten, die
ihnen jedoch nicht geglaubt wurden, jeglicher Zusammenhang zwischen Impfung und
Folgebeschwerden wurde geleugnet.
Es hat sich gezeigt, daß Impfungen viel
mehr Nebenwirkungen haben, als bisher angenommen. Die Impfstoffe setzen sich ja
aus abgeschwächten, getöteten oder aufgespaltenen Krankheitserregern oder Giften
zusammen sowie Zusätzen, die immer mit Verunreinigungen einhergehen, wie
Aluminiumphosphate, Aluminiumhydroxyd, Neomycin, Thiomersal (eine
Quecksilberverbindung), Formaldehyd, 2-Fenoxyethanol oder Hühnereiweiß.
Daß
Impfungen tatsächlich akute oder chronische gesundheitliche Schwierigkeiten
verursachen können, möchte ich in meinen weiteren Darlegungen aufzeigen.
Ich
freue mich, allen Ärzten, Eltern, Patienten und anderweitig von Impfungen und
deren Folgen Betroffenen, diese Broschüre präsentieren zu können.
Der Reihenfolge nach werde ich folgende Themen
besprechen:
das Impfschadensyndrom, die homöopathische Methode, die
Diagnosestellung, Behandlungsmöglichkeiten des ISS, Dosierungsvorschriften,
Vorbeugungsmaßnahmen, Herabsetzung der allgemeinen körperlichen Abwehrkräfte,
Forschungsvorschläge, Empfehlungen für das gebräuchliche Impfverfahren und
Schlußfolgerungen.
Im Interesse eines gut zu lesenden Ganzen habe ich die
Krankengeschichten soweit wie möglich in einem gesonderten Kapitel behandelt,
auf das ich dann jeweils hinweise.
Beschreibung des Impfschadensyndroms
Die Krankheitserscheinungen, die unter das
Impfschadensyndrom (im Text als ISS abgekürzt) fallen, können zweierlei Ursachen
haben. Einerseits werden viele Symptome in der Literatur als Impfschäden
bezeichnet, andererseits beruhen manche Symptome auf eigenen Wahrnehmungen. Es
gilt hierbei der Grundsatz: Wenn ein Symptom nach einer bestimmten Impfung
entstanden ist und erst nach Verabreichung des potenzierten Impfstoffes wieder
verschwindet, wurde es durch diese Impfung verursacht. Beim Impfschadensyndrom
(ISS) gibt es einen akuten und einen chronischen Zustand.
Zur akuten Form
gehören vor allem: Fieber, Krämpfe, kurze Bewußtlosigkeiten,
Gehirnentzündungen und Gehirnhautentzündungen oder beides, Schwellungen an der
Einstichstelle, keuchhustenartiger Husten, Bronchitis, Durchfall, übermäßiges
Schlafbedürfnis, häufiges, untröstliches Weinen, durchdringendes,
herzzerreißendes Kreischen (cri encéphalique), Ohnmacht bzw. Schock,
Lungenentzündung, Tod, plötzlicher Kindstod (seitdem in Japan die
Keuchhustenimpfung erst mit zwei Jahren vorgenommen wird, ist der plötzliche
Kindstod so gut wie verschwunden1).
Nach genauem Studium und Inventarisierung der
Krankheitsfälle kommen wir zur folgenden Umschreibung des chronischen
Impfschadensyndroms: Erkältungen, gelblicher oder grünlicher Nasenschleim,
Augenentzündungen, Verlust des Blickkontaktes, Schielen, Mittelohrentzündung,
Bronchitis, röchelnde Atmung, Husten, Asthma, Ekzeme, Allergien,
Gelenkentzündungen, Müdigkeit und Kraftlosigkeit, übermäßiger Durst, Diabetes,
Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen mit nächtlichem
Aufschrecken, Epilepsie, Überstreckung des Rückens, Muskelverkrampfungen,
Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Erinnerungsverlust,
Wachstumsstörungen, Koordinationsstörungen, Entwicklungs- und
Verhaltensstörungen wie Unruhe, Aggressivität und Reizbarkeit;
Stimmungsschwankungen, Unausgeglichenheit, Verwirrung, Herabsetzung der
Willenskraft, geistige Stagnation, etc.
Diese Liste ist per Definition unvollständig, weil
Impfschadensymptome sehr unterschiedlicher Natur sein können. Das Symptom an
sich ist meistens nicht der wichtigste Hinweis für die Diagnose, sondern der
Zeitpunkt des Auftretens.
Außerdem ist es nicht möglich, bestimmte
Mehrfachimpfungen, wie die DKTP- oder DTP-Impfung, die
MMR-Impfung oder die HIB-Impfung, verantwortlich zu
machen für spezifische Symptome des Impfschadensyndroms. Man muß davon ausgehen,
daß praktisch jede Impfung die oben aufgeführten oder andere Symptome
verursachen kann.
Es läßt sich auch keine eindeutige Grenze ziehen zwischen
akuten und chronischen Krankheitserscheinungen, weil akute Symptome oft der
Anfang chronischer Leiden sind.
Wenn jemand keine direkte oder akute Reaktion
auf eine Impfung gezeigt hat, bedeutet das nicht, daß die Impfung nicht die
Ursache von chronischen Beschwerden sein kann. Das Krankheitsbild tritt meistens
erst nach ein bis zwei, manchmal sogar erst nach mehreren Wochen deutlich
zutage. Deshalb ist die Zurückweisung der Diagnose ISS bei chronischen
Krankheitserscheinungen aufgrund eines zu langen Zeitraumes zwischen Impfung und
Symptom von Grund auf unrichtig. Ellen, Kasus 12, S.30, ist hierfür
ein lebendes Beispiel. Oft ist es auch erst eine der Wiederholungsimpfungen, die
auf einmal Probleme verursacht. Ein Beispiel hierfür ist Jürgen, Kasus 1,
S.26.
Die homöopathische Methode
Sowohl Diagnose und Behandlung als auch Prävention
basieren auf der homöopathischen Methode. Daher ist einige Kenntnis der
Grundbegriffe der Homöopathie vonnöten.
Die Homöopathie wurde vor zweihundert
Jahren durch den Deutschen Samuel Hahnemann entdeckt und weltweit
verbreitet.
Sie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, das besagt, daß
das Krankheitsbild des Patienten und das Bild des anzuwendenden Mittels
übereinstimmen müssen. Die sogenannten Arzneimittelbilder sind in der materia
medica beschrieben. Das homöopathische Heilmittel behandelt die tiefliegende
energetische Störung, welche die Ursache der Krankheitsanzeichen ist.
Körperliche Beschwerden können ja nur dann chronisch werden, wenn der als
Spritze verabreichte Stoff - wir beschränken uns hier auf die Impfproblematik -
eine energetische Störung verursacht hat, oder wenn ein direkter Gewebeschaden
vorliegt.
Die Substanz selbst wird durch den Körper schnell wieder
ausgeschieden und kann nur bei einem Gewebeschaden die Ursache anhaltender
Beschwerden sein.
Materielle Mittel sind zu grobstofflich, um gezielt die aus
dem Gleichgewicht geratene Energiebalance wiederherstellen zu können. Darum
werden in der Homöopathie potenzierte Mittel benutzt. Als Grundstoff für
die Behandlung vom ISS nehmen wir den Impfstoff, verdünnen ihn im Verhältnis
1:100 mit sauberem Wasser und verschütteln ihn danach hundertmal kräftig
(Potenzierung).
So entsteht die 1K- oder C1-Potenz.
Dann wird wiederum ein Hundertstel mit neunundneunzig Hundertsteln Wasser
gemischt und hundertmal potenziert, und so entsteht die 2K- oder
C2-Potenz. Wird immer dasselbe Reagenzglas benutzt (Einglasmethode),
spricht man von einer Korsakov-, b.z.w. K-Potenz. Von einer centesimalen
Hahnemannschen Potenz (CH- oder C-Potenz) sprechen wir, wenn bei jeder
Verdünnung ein neues Reagenzglas genommen wird. Diesen Vorgang dreißig Mal zu
wiederholen, führt zu einer 30K- oder C30-Potenz.
Um eine
Krankheit völlig zu verbannen, ist es oft notwendig, Heilmittel verschiedener
energetischer Niveaus zu benutzen. Je höher die Potenz, desto feinstofflicher
ist das Mittel.
Aus Versuchen ergaben sich bestimmte Potenzen als besonders
wirkungsvoll: 30K, 200K, MK (1000K) und XMK
(10.000K), und zwar eine nach der anderen. Ich benutze immer K-potenzen, aber
C-Potenzen führen zum selben Ergebnis.
Wenn nicht im Verhältnis 1:100,
sondern im Verhältnis 1:10 verdünnt wird, nennt man diese Potenz decimale- oder
D-potenzen. Diese werden in den Niederlanden und in Deutschland auch häufig
benutzt.
Eine 30K- oder C30-Potenz könnte man folgendermaßen definieren: ein
rein energetisches Mittel, das dreißigmal 1:100 verdünnt ist (100-30)
und dreißigmal hundertmal (10030) potenziert ist.
Ist eine Impfung
die Ursache eines Krankheitsbildes bei einem Patienten, ist der homöopathisch
potenzierte Impfstoff das vollkommen entsprechende Heilmittel (similimum) und es
kann daher sowohl als Heilmittel als auch als diagnostisches
Mittel genutzt werden.
Allgemeingültiges Prinzip
Wie kommt es, daß die homöopathische Potenzierung
eines Impfstoffes, der Beschwerden verursacht hat, diese wieder beseitigt?
In
Wirklichkeit ist der Impfstoff der Krankheitserreger, und von Anfang an werden
in der Homöopathie potenzierte Krankheitserreger als Heilmittel
genutzt.
Mittel wie Tuberculinum (Tuberkulose), Syphilinum (Syphilis) und
Medorrhinum (Gonorrhöe) wurden schon im vorigen Jahrhundert mit Erfolg
angewendet und sind bis heute viel genutzte Arzneimittel in der Homöopathie.
Wenn Beschwerden einmal auf die energetische Ebene durchgedrungen sind - wir
sprechen dann von chronischen Beschwerden - ist es möglich, die Störung mit dem
potenzierten Krankheitserreger (dem homöopathischen Arzneimittel) wieder zu
beseitigen. Solche Beschwerden können nicht nur durch Impfungen verursacht
werden, sondern auch durch andere Medikamente. Die Krankheitsgeschichte von
Peter, Casus 2, S.23, ist ein gutes Beispiel dafür.
Auch natürliche
Krankheitserreger wie Windpocken, Grippe, Pfeiffer,
Cytomegalievirus, u.s.w. können chronische Krankheitszustände
verursachen, lange, nachdem die eigentliche Krankheit verschwunden ist,
s.Kasus 3, Henri, S.23.
Diagnose
Die Diagnosestellung des ISS stützt sich
hauptsächlich auf sorgfältige Befragung des Patienten oder seiner Eltern. Wenn
Beschwerden während der Zeit einer Impfung oder in dem Zeitraum danach begonnen
haben, muß der Arzt die Diagnose eines Impfschadensyndroms ernsthaft in
Betracht ziehen. Es sollte zunächst einmal eine Behandlung vorgenommen werden,
wie sie in dieser Broschüre beschrieben wird, um sich endlose Untersuchungen und
Therapieversuche zu ersparen.
Bei positivem Ergebnis bestätigt sich der
Verdacht auf ISS. Erst wenn der Patient überhaupt nicht auf die vorgenommene
Behandlung anspricht, muß eine andere Diagnose gestellt werden.
Wie schwierig
dieser Prozeß sein kann, zeigt der folgende Kasus.
Kasus 4
Lukas, Anfang November 1994 geboren, bekommt am
15.Februar'95 seine erste Mehrfachimpfung gegen Diphterie, Keuchhusten, Tetanus
und Polio sowie HIB . Ein paar Tage später wird er zum ersten Mal krank, er ist
kurzatmig und hat eine pfeifende Atmung. Der Hausarzt verschreibt
Bricanyl und Clamoxyl, aber Lukas spricht darauf nicht
gut an und bekommt daraufhin noch eine zweite Kur Clamoxyl. Am 11.April sind
seine Lungen endlich wieder frei, und er bekommt die zweite DKTP/HIB-Impfung.
Zwei Tage später bekommt er Durchfall, der eine Woche anhält, wofür der Hausarzt
Dioralyte verschreibt. Am 11.Mai folgt die dritte Impfung DKTP/HIB,
und am 16.Mai wird Lukas wieder kurzatmig woraufhin der Hausarzt wieder Clamoxyl
und auch Deptropine verordnet. Lukas wird davon nicht wieder gesund
und bekommt Mitte Juni Atrovent und Erythromycin. Am
23.Juni bekommt er nochmal Erythromycin mit Zaditen, und am 13.Juli,
nach vier Monaten Beschwerden, wird der Kinderarzt aufgesucht. Dieser stellt
auch keine Diagnose und rät, die Medikation zu stoppen. Daraufhin gesundet Lukas
allmählich. Am 21.November erfolgt die vierte Impfung. Am 26.November bekommt
Lukas Schnupfen, beginnt zu husten und bekommt Atemnot. Lukas ist an einem
Wochenende zu Besuch bei seinen Großeltern in einer anderen Stadt. Dort wird der
diensthabende Arzt aufgesucht, der mit hoher Wahrscheinlichkeit die Diagnose ISS
stellt und das Kind zu mir überweist. Am darauffolgenden Montag sehe ich Lukas,
der Atemnot hat und völlig verschleimt ist. Ich verschreibe eine DKTB/HIB-30K
als wässrige Lösung. Innerhalb von vierundzwanzig Stunden nimmt die Atemnot
bedeutend ab. Er hat noch ein paar Tage röchelnden Husten und in der folgenden
Woche löst sich die Verschleimung völlig. Um die Impfungen vollkommen zu
"entstören", bekommt er noch eine ganze Serie potenzierter Impfstoffe, von der
30K- bis zur XMK-Potenz, an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Seitdem, einem
Zeitraum von neun Monaten, ist Lukas nicht mehr krank gewesen.
Diese Methode bietet durch ihr großes Maß an
Sicherheit und Effektivität eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Ursache
bestimmter Beschwerden herauszufinden. So kann Schritt für Schritt untersucht
werden, welcher Impfstoff, welche Medizin oder welche Krankheit Symptome
verursacht hat. Auf diese Weise kann auch der Grund der vieldiskutierten
sogenannten Legionärskrankheit ermittelt werden, einem Syndrom,
dem viele junge Soldaten zum Opfer gefallen sind, und für das die herkömmliche
Medizin weder eine gute Diagnostik noch eine wirksame Therapie kennt. Der Fall
von Johan, einem neunzehnjährigen Marinesoldaten, ist ein deutliches Beispiel
für den Verlauf eines solchen diagnostischen und therapeutischen Prozesses,
siehe Kasus 5, S.24.
Behandlung
Die Behandlung des Impfschadensyndroms soll mit dem
potenzierten Impfstoff geschehen. Die beste Methode bei chronischem ISS ist es
meistens, das Heilmittel in vier verschiedenen Potenzen an vier
aufeinanderfolgenden Tagen zu verabreichen. Am ersten Tag soll eine 30K-, am
zweiten Tag eine 200K-, am dritten Tag eine MK- und am vierten Tag eine
XMK-Potenz eingenommen werden, und zwar läßt man jedesmal etwa 10 Globuli von
einem mm Durchmesser im Munde zergehen. Die Kügelchen lösen sich innerhalb einer
Minute vollständig auf. Es ist eine gute Angewohnheit, eine halbe Stunde vor und
nach der Einnahme nichts anderes einzunehmen, sich auch nicht die Zähne zu
putzen, so daß das Mittel in Ruhe seine Wirkung entfalten kann.
Wenn nach
einer der vier Potenzen eine Erstverschlimmerungsreaktion auftritt, soll mit der
nächsten Potenz gewartet werden, bis diese vorüber ist. Dann wird erst dieselbe
Potenz noch einmal gegeben. Wenn es nötig ist, wird dieses Verfahren so lange
wiederholt, bis keine Reaktion mehr auftritt, was meistens nach ein oder zwei
Malen der Fall ist. Danach wird der Rest der Serie gegeben.
Gegebenenfalls
kann eine sehr heftige Reaktion mit einer 30K-Lösung behandelt werden, wobei
etwa 10 Globuli in einem halben Glas Wasser aufgelöst werden. Ein bis zwei Tage
lang gibt man davon jede Stunde einen Schluck oder einen Teelöffel voll.
Die
am häufigsten auftretende Reaktion ist Fieber, das keiner weiteren Behandlung
bedarf. Handelt es sich um ein geschwächtes Kind, zum Beispiel als Folge einer
schweren Störung durch den Impfstoff, oder wenn Sie eine heftige Reaktion
erwarten, kann von vornherein jede Potenz im Abstand von einer Woche gegeben
werden. Im Falle einer heftigen Reaktion auf eine bestimmte Potenz kann diese
nach einer Woche noch einmal gegeben werden, und dies auch wieder so oft, bis
keine deutlich wahrnehmbare Reaktion mehr erfolgt. Sind die Beschwerden nach
drei Wochen nicht völlig überwunden, kann die ganze Serie noch einmal gegeben
werden. Dieses Vorgehen wird so oft wiederholt, bis alle Beschwerden völlig
verschwunden sind. Meistens sind dafür ein bis höchstens drei Serien
ausreichend.
Bei akuten Beschwerden ist die Behandlung im Prinzip dieselbe,
mit dem Unterschied, daß wir in akuten Fällen, wie oben beschrieben, lieber eine
wässrige Lösung von 30K oder 200K geben. Davon wird dann ein paar Tage lang jede
Stunde ein Schlückchen genommen oder ein Teelöffel voll gegeben. Drei Tage sind
meistens ausreichend. Siehe auch Ragma, Kasus 6, S.25.
Auch wenn das
ISS schon jahrelang besteht, kann es noch erfolgreich behandelt werden, wie in
Kasus 7 und Kasus 8 verdeutlicht wird (S.28 und 29) wo die
Beschwerden elf, beziehungsweise siebzehn Jahre vorhanden waren. In beiden
Fällen konnten die Symptome so gut wie beseitigt werden.
Ergänzung: Inzwischen (2011) wurde die Methode optimiert. In einer download fähigen PDF-Datei gibt er an:
Addendum Post-Vaccination Syndrome Therapy
Although this booklet on the Post-Vaccination Syndrome, diagnosis, treatment and
prevention which first has been published in 1996 gives still valid information on vaccination
damage, the treatment has evolved since to a more performing.
What changed the last ten years in the method of detoxification of vaccines is mainly the time
schedule. The basic schedule of detoxification including the 4 potencies 30, 200 1M and 10M
(or 30K, 200K, MK and XMK) has become a 4 weeks schedule, in which every potency is
given twice. Moreover every potency is repeated as long as it gives reactions. This can result
in courses that last for 2, 3 or more months. The principle is to erase all the information of the
original toxic substance in the vital energy of the patient. When there is no reaction any more
the information disappears. Complete eradication of the perturbing energy is necessary to get
100% healing. The old schedule of 4 days is too short and too quick to observe carefully the
reactions and to achieve complete eradication of the toxic information. In the 4 days schedule
aggravations are also difficult to handle. To be sure that the detoxification is 100% successful
a control course can be given every other day, every potency twice. The whole course then
lasts for 15 days if it provokes no reaction anymore.
To see more in detail how this way of detoxification is applied and how successful it is, also
in other causations than vaccination, I advise to read my writings on autism (www.ceaseautism.
com).
Was sich in den letzten 10 Jahren an der Entgiftungsmethode von Impfschäden geändert hat, ist hauptsächlich die zeitliche Abfolge der Mitteleinnahme.
Der grundsätzliche zeitliche Ablauf des Entgiftungsprogramms (schedule of detoxification) einschließlich der vier Mittelpotenzen 30, 200 1M und 10M (or 30K, 200K, MK and XMK) ist (von ehemals 4 Tagen) zu einem vier Wochen Programm (4 weeks schedule) geändert geworden, während dem jede Potenz zweimal gegeben wird.
Außerdem wird jede Potenz solange wiederholt bis es keine Reaktionen mehr darauf gibt. Dies kann 2, 3 oder mehr Monate dauern.
Der Grundsatz ist, die Information des ursprünglichen Giftstoffes in der Lebenskraft / Lebensenergie des Patienten zu löschen.
Wenn keine Reaktionen mehr (auf eine Potenzgabe) auftreten, ist die (krank machende) Information (des ursprünglichen Giftstoffes) verschwunden.
Die vollständige Ausrottung/Vernichtung der krank machenden Energie ist notwendig, um eine 100 %ige Heilung zu erreichen.
Die Einnahme-Abfolge im Rhytmus von 4 Tagen ist zu kurz und zu schnell, um alle Reaktionen sorgfältig zu beobachten bzw. zu beachten, und um eine vollständige Tilgung der giftigen Informationen zu erzielen. Zudem sind Verschlimmerungen in einem so kurzen Zeitraum schwierig zu handhaben.
Um sicher zu sein, dass die Entgiftung 100% erfolgreich war, kann zur Kontrolle an jedem beliebigen Tag die zweimalige Gabe jeder (bereits erfolgreich gegebenen) Potenz erfolgen. Der gesamte diesbezügliche Ablauf dauert dann 15 Tage, wenn keine Reaktion mehr herauskommen.
To see more in detail how this way of detoxification is applied and how successful it is, also in other causations than vaccination, I advise to read my writings on autism (www.ceaseautism.com).
Prävention
In der Homöopathie wurde und wird manchmal noch heute
empfohlen, Thuja C30 vor der Impfung als Prävention zu verabreichen. Ich habe
weniger gute Erfahrungen damit gemacht und die Wirksamkeit dieser Methode nicht
bestätigen können. Die Kinderärztin Dr. Pernet hat im Laufe einiger Jahre allen
Eltern der Kinder, die sie impfte, Thuja C30 empfohlen. Als sie zu der
präventiven Gabe von potenzierten Impfstoffen überging, war das Resultat
eindeutig. Es traten wesentlich weniger Nebenwirkungen bei den Impfungen auf.
Faktisch erreicht man einen Schutz auf energetischem Niveau, der der
Störung durch den Impfstoff standhält. Der Organismus ist sozusagen gewarnt vor
den anrückenden, 'künstlichen' Krankheiten und kann besser im Gleichgewicht
bleiben. Chronische Beschwerden können ja nur dann entstehen, wenn
tieferliegende Energieschichten aus der Balance geraten.
Die Methode ist wie folgt:
Geben Sie zwei
Tage vor der Impfung (zum Beispiel DKTP) etwa 10 kleine Kügelchen (Globuli) des
potenzierten Impfstoffes in einer 200K-Potenz. Dies wiederholen Sie am
Impfungstag, nach der Impfung. Die Kügelchen sind aus Milchzucker und
lösen sich im Mund schnell auf. Falls nicht kurz darauf wieder eine Impfung
vorgenommen wird, empfiehlt es sich, einen Monat später die Gabe des
potenzierten Impfstoffes an vier aufeinanderfolgenden Tagen (30K, 200K, MK und
XMK), um eventuelle tieferliegende energetische Störungen zu beheben. Treten
trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen dennoch Beschwerden auf, was natürlich nicht
völlig auszuschließen ist, sollte im akuten Stadium noch über drei Tage hinweg
eine Lösung der 200K-Potenz und nach ein paar Wochen die ganze Serie gegeben
werden; siehe Lisette, Kasus 9, S.27.
Herabsetzung der allgemeinen körperlichen Abwehr
An diesem Punkt kommt die verminderte
Widerstandskraft zum Ausdruck: Antibiotika erweisen sich auf einmal auch als
weniger wirksam, und es müssen verschiedene Kuren nacheinander gegeben werden.
Auch nach den Wiederholungskuren schwelen die Infektionen oft noch wochen- oder
monatelang vor sich hin. Ausserdem kann sich die allgemeine körperliche
Widerstandskraft durch solche Wiederholungskuren weiterhin verschlechtern.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt
weltweit eine enorme Zunahme an Infektionskrankheiten fest ( Genf, April 1997).
Als Gründe werden hierfür die Selbstzufriedenheit der reichen Länder und die
erbärmlichen Lebensumstände in den armen Ländern angegeben. Aber waren die
elenden Zustände in den sogenannten Entwicklungsländern nicht schon immer elend?
Es wird immer schwieriger, Malaria und Tuberkulose zu bekämpfen, und sie kommen
in vielen Teilen der Welt erneut vor. Auch Pest, Gelbfieber, Diphterie und
Cholera tauchen wieder auf. Die WHO gibt als Erklärungen hierfür das Vordringen
des Menschen in unbewohnte Gebiete und die Überbevölkerung in den Städten an.
Auch das Auseinanderbrechen der früheren Ostblockländer und die immense Zunahme
des Luftverkehrs (mehr als 50 Millionen Menschen pro Jahr) werden als Ursache
gesehen.
In vielen Ländern haben sich die Lebensumstände in den letzten
Jahrzehnten jedoch nicht wesentlich geändert, und offenbar führen die besseren
Zustände, wie sie in den reichen Ländern herrschen, auch nicht zu einer
verminderten Infektanfälligkeit, im Gegenteil, auch dort sind die
Infektionskrankheiten im Aufmarsch. Als Erklärungen der WHO gelten: Vergreisung
der Bevölkerung, Migration und Tourismus, industrielle Nahrungsmittelproduktion.
Die letzte Ursache sollte man nicht unterschätzen. Allmählich kann man wohl
behaupten, daß man wegen der Art und Weise unserer Nahrungsmittelproduktion
(Aussaat, Düngung, Ernte, Konservierung, Verarbeitung und Zubereitung) in den
westlichen Ländern leicht zu Nährstoffmangel gelangen kann.
Die Grundregel,
daß man sich ausreichend ernähre, wenn man abwechslungsreich äße, stimmt schon
lange nicht mehr und ist wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge überholt. Die
WHO übersieht vor allem das Faktum, daß die Menschen offensichtlich sowohl in
den armen, als auch in den reichen Ländern eine schlechtere Abwehr haben und
somit anfälliger geworden sind. Wenn ein Mensch eine gute Abwehr hat, braucht er
sich kaum vor Infektionskrankheiten zu fürchten. Bei den Erklärungsversuchen
geht man immer noch hauptsächlich von Ansteckung von außen her aus, obwohl
gerade die allgemeine Abwehrkraft des einzelnen ein wesentlicher Faktor ist. Der
einzige Einfluß, der wirklich die ganze Weltbevölkerung betrifft, sind die
vielen Impfungen, die Neugeborene oft schon in ihren ersten Lebenstagen
verabreicht werden. Was mir in vielen Jahren aufgefallen ist, ist gerade , daß
als Folge der Impfungen die allgemeine Widerstandskraft gegen allerlei
Infektionskrankheiten enorm vermindert ist. Dies konnte ich sowohl in den
Niederlanden, als auch in Nepal feststellen, wo ich einige Monate als
homöopathischer Arzt arbeitete. Besonders in armen Ländern, wo die allgemeine
Abwehrkraft aufgrund von Unterernährung und ungünstigen Lebensumständen ohnehin
schlecht ist, führen breitangelegte Impfprogramme zu einer fundamentalen
Unterminierung der Gesundheit, so daß verschiedene ältere und neuere
Infektionskrankheiten sich schnell ausbreiten können. In Nepal etwa werden
Säuglinge schon an ihrem ersten Lebenstag mittels der BCG-Impfung mit
Tuberkulose infiziert, und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation selbst im
Jahre 1979 eine ausführliche Doppelblindstudie veröffentlichte, in der die
Effektivität der Tuberkuloseimpfung in Süd-Indien untersucht wurde. 260.000
Personen aus zwei verschiedenen Volksstämmen nahmen daran teil, mit einer
"follow-up"-Untersuchung nach siebeneinhalb Jahren. Das Ergebnis war, daß die
Impfung keinerlei Schutzwirkung zustande brachte.("The distribution of a new
cases of bacillary tuberculosis among those not infected at intake did not show
any evidence of a protective affect of the BCG baccines") Ein Jahr später wird
im Artikel:"Does BCG vaccination protect the newborn and young infants?"
behauptet, daß es kaum direkte Beweise für die Wirksamkeit der BCG-Impfung bei
kleinen Kindern gibt.(…,there is little evidence of the efficacity of BCG
vaccination against infant tuberculosis.) Warum in Nepal, wie in so vielen
anderen armen Ländern, trotzdem die Kinder bei der Geburt die BCG-Impfung
bekommen, ist völlig unverständlich und sicher nicht im Interesse des Kindes,
das in seinen allerersten Lebensanfängen schon mit Tuberkulose infiziert, und so
in seiner allgemeinen Abwehrkraft geschwächt wird. Wenn schon das Durchstehen
einer echten Tuberkulosekrankheit keine Resistenz gegen eine erneute Erkrankung
garantiert, wie soll eine abgeschwächte Form das wohl können?
Es wird
höchste Zeit, daß nach den Folgen der Impfungen für die Immunität geforscht
wird, und zwar von Menschen, die keine finanziellen Interessen an den
Impfprogrammen haben oder auf andere Weise mit ihnen in Verbindung
stehen.
Der Kinderarzt Hans Rümke vom Staatlichen Gesundheits- und
Hygieneinstitut (RIVM) in Bilthoven/NL etwa, der in den Niederlanden zuständig
ist für Qualität und Produktion der Impfstoffe und darüberhinaus Mitglied der
Kommission für Nebenwirkungen ist, nennt diese Veröffentlichung über das
Impfschadensyndrom "gefährlichen Unsinn", weil er sich "ernsthaft Sorgen macht,
was geschieht, wenn das Impfschadensyndrom weitere Anerkennung findet". Auch
hier ist die Vermischung der Interessen deutlich.
Es ist dringend notwendig,
daß eine unabhängige Kommission, die nichts mit den Impfprogrammen an sich zu
tun hat, zur Untersuchung von Nebenwirkungen der Impfstoffe ins Leben gerufen
wird. Im Moment wird die Beschreibung von Nebenwirkungen der Impfungen als eine
Bedrohung für das gängige Impfschema betrachtet. Kritische Stimmen - auch wenn
sie noch so sehr auf Erfahrungen aus der Praxis beruhen - werden als
"gefährlicher Unsinn" abgetan, und spornen die Verantwortlichen leider nicht zu
seriösen Untersuchungen an.
Eine versierte Forscherin ist Viera Scheibner,
die sehr viel über die Folgen von Impfungen gearbeitet hat, wobei sie
ausschließlich Publikationen nutzte, die auf rein wissenschaftlichen Methoden
basieren. Schon der Titel ihres Buches macht darauf aufmerksam, worum es sich
handelt: einen medizinischen Anschlag auf das Immunsystem ("Vaccination, 100
years of orthodox research shows that vaccines represent a medical assault on
the immune system"). Völlig unabhängig von ihren Nachforschungen kam ich in
meiner eigenen Praxis zu denselben Schlußfolgerungen.
Ein Beispiel dafür, wie
fast unmerklich die Abwehr eines kleinen Kindes unterminiert werden kann und
welches Ausmaß an Fachkundigkeit nötig ist, um das Impfschadensyndrom zu
erkennen und zu heilen, wird aus dem folgenden Kasus ersichtlich.
Sabina ist fast zwei Jahre alt, als ich sie Mitte
März 1997 treffe. Ihre Beschwerden fingen an, als sie im November 1996 das erste
Mal die Kindertagesstätte besuchte.
Sie leidet an Schnupfen, Husten, Erbrechen und
Durchfall. Drei Antibiotikakuren hat sie schon bekommen, in den Monaten
November, Dezember und Januar. Ende November hatte sie die Windpocken.
Sabina war nach einer unproblematisch verlaufenen
Schwangerschaft mit einem Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Sie wurde sieben
Monate lang gestillt. Impfungen bekam sie nach dem gebräuchlichen Schema. Nach
den zwei DKTP/HIB-Impfungen ist sie zum ersten Mal erkältet, und ihre letzte
MMR-Impfung im Juli'96 verursachte keine nennenswerte Reaktion. Erst drei Monate
später, als das Kind drei Mal wöchentlich in eine Kindertagesstätte geht,
tauchen Schwierigkeiten auf. Die Mutter schildert die Tochter als einen
typischen Widder, der mit dem Kopf durch die Wand will, aufbrausend ist und böse
wird, wenn etwas nicht gleich gelingt. Sabina ist wißbegierig, fröhlich, voller
Unruhe und schläft schlecht. Sie kann schwer Abschied nehmen. Auf Schmerz
reagiert sie sehr heftig, sie spricht viel und hat die Neigung, alles
anzufassen. Sie schmust gerne und benutzt häufig ihren Schnuller. Sie ist sehr
blaß und ißt schlecht, besonders ungern warmes Essen, gerne aber Brot, und sie
hat auch das Bedürfnis, zwischen den Mahlzeiten zu essen. Sie trinkt viel, was
noch zunimmt, wenn sie krank ist. In der Familie kommen mütterlicherseits bis in
die dritte Generation Krebs und väterlicherseits Diabetes vor. In der
Verwandtschaft des Vaters gibt es häufig Übergewicht. Homöopathisch gesehen
zeigt das Kind ein eindeutiges Saccharumbild, und ich verschreibe ihr Saccharum
officinale 200K, 14-täglich eine Dosis. Das Kind hat offensichtlich eine
geschwächte Abwehr. Sabina ist Einzelkind und hatte noch nicht viel Kontakt mit
anderen Kindern. Deshalb zeigt sich erst ein Problem, als sie zur
Kindertagesstätte kommt. Zehn Tage nach Beginn der Behandlung ruft mich die
Mutter an, weil die Beschwerden sich verschlimmert haben und Sabina 40C Fieber
hat. Ich verschreibe ihr Saccharum officinale in der Potenz 30K als wässrige
Lösung, jede Stunde ein Schlückchen, aber am nächsten Tag ist das Kind noch
kränker, und die Mutter macht sich ernsthafte Sorgen. Als ich Sabina in der
Sprechstunde untersuche, erweist sich eine beidseitige Mittelohrentzündung, ihre
Lungen sind aber nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Ich komme zu dem Schluß,
daß ein noch unbekannter Faktor die Wirkung des konstitutionellen Mittels
(Saccharum officinale) blockiert und diese Schicht überlagert. Faktisch gesehen
ist Saccharum nicht imstande, ihre Abwehrkräfte zu verbessern, also muß es einen
anderen, als einen konstitutionell bedingten Grund für ihre schlechte Abwehr
geben.
Aus Erfahrung weiß ich, daß Impfungen dafür die häufigste Ursache
sind. In Sabinas kurzen Leben dürfte auch noch nichts anderes ihre Abwehr so
stark angegriffen haben. Darum beginne ich sofort damit, die letzte, vor drei
Monaten verabreichte MMR-Gabe unschädlich zu machen. Die wässrige Lösung der MMR
30K, schluckweise alle Stunde eingenommen, sorgt dafür, daß Sabina nach einer
gut verbrachten Nacht am nächsten Tag fieberfrei ist und zusehends gesundet.
Einige Wochen später erfolgt das Entstören der MMR-Impfung mittels höherer
Potenzen, gefolgt durch die DKTP- und HIB-Impfungen. Auf diese Weise heilt
Sabinas Impfschadensyndrom völlig und den Eltern geht auf, daß Sabina, schon
bevor sie in die Kindertagesstätte kam, aus dem Gleichgewicht geraten war, auch
wenn sich das nicht in Form von Infektionen zeigte. Die Lebensfreude des Kindes
hat nun stark zugenommen, und Sabina ist wieder ein lebendiges Kind, welches
sich in seiner Haut wohl fühlt und das man gerne um sich hat.
Ein anderer interessanter Kasus ist der von Sanne.
Sie ist schwer behindert und leidet vor allem unter epileptischen Anfällen und
Lungenentzündungen. Sie ist schon sieben Jahre in meiner Behandlung. In dieser
Zeitspanne war eine Einlieferung ins Krankenhaus nicht mehr vonnöten, obwohl die
Situation zuweilen auf Messers Schneide stand. Eine positive Entwicklung ist
sicherlich dem Mut und der Fähigkeit der Eltern mit zu verdanken. In den letzten
Jahren sah ich Sanne nur noch sporadisch, denn meistens waren einige
Telephongespräche und eine gute Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, der sie
medizinisch überwachte, ausreichend, eine Lungenentzündung oder die
Verschlimmerung der Anfälle mit Opium oder Cuprum metallicum zu
verhindern.
Auf diese Weise wurde Sanne neun Jahre alt und
bekam schemagetreu die DTP- und MMR-Auffrischungen, wenn auch auf ausdrücklichen
Wunsch der Eltern wenigstens nicht am selben Tag. Ende Februar ruft mich die
Mutter an, da sich eine Lungenentzündung ankündigt, und ich verschreibe ihr, wie
in solch einem Fall üblich, Opium, aber diesmal hilft das erprobte Mittel nicht,
auch höhere Potenzen zeigen keinerlei Wirkung. Der neue Hausarzt will sie ins
Krankenhaus einweisen, aber die Mutter verweigert dies und gibt dem Kind selbst
Sondenkost. Schlußendlich greifen wir doch zu einem Antibiotikum, obwohl Sanne
darauf nie wirklich gut reagiert hatte. Ihr Zustand verbessert sich daraufhin
etwas, aber drei Tage nach Beendigung der 10-Tage-Kur zeigt sich doch wieder der
alte Zustand mit einer unverkennbaren Lungenentzündung. Inzwischen ist der
frühere Hausarzt wieder eingeschaltet und nach gemeinsamer Überlegung bekommt
sie Cuprum metallicum und Cuprum sulphuricum, aber ohne Erfolg. Eine erneute
Antibiotikumkur verzeichnet auch keinerlei Verbesserung. Nichts scheint zu
helfen. Als ich Sanne zu einer gründlichen Konsultation bei mir in der Praxis
sehe, entdecke ich, daß sie im Oktober eine MMR-Impfung, und ein halbes Jahr
davor eine DTP-Impfung gehabt hat. Ich beginne sofort mit der stündlichen Gabe
von MMR 30K, und am nächsten Tag zeigt Sanne wieder ein Opiumbild, wie es im
Buche steht. Sie schläft den ganzen Tag, ist nicht wach zu bekommen und dreht
die Augen zur Zimmerdecke. Sanne ist endlich reaktiv und demnach wieder
behandelbar. Innerhalb einer Woche gesundet sie, erst mithilfe von Opium,
gefolgt von Cuprum metallicum. Ihre Reaktivität wird vollends wiederhergestellt
sein, wenn wir noch die DTP-Impfung unschädlich machen.
An diesem Fall ist deutlich zu sehen, wie ein
konstitutionelles Mittel, das sich in sieben Jahren Anwendung ausgezeichnet
bewährt hat, nach Impfungen versagt. Auch Antibiotika bieten dann keine Lösung
mehr. Nun kommt es darauf an, den Widerstand durch das Aufheben des
Impfschadensyndroms wiederherzustellen, so daß sowohl homöopathische Mittel als
auch eventuelle Antibiotika wieder ihren Dienst tun können.
Risiken für die nächste Generation
Wenn schon die Elterngeneration Schwierigkeiten mit
Impfungen hatte, oft ohne daß dies erkannt wurde, gibt es bei den Kindern
wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko, selbst ein ISS zu bekommen. Ein Hinweis
dafür ist, daß oft mehrere Kinder einer Familie während der Impfperiode krank
werden.
Ein Beispiel für diesen Sachverhalt ist der
anderthalbjährige Ralf. Er hat Ekzeme, die zum ersten Mal mit sieben Monaten
auftraten. Sowohl nach der DKTP/HIB-Impfung als auch nach der MMR-Impfung wurde
er eine Woche lang nachts schreiend wach und wollte abends nicht mehr schlafen
gehen; er hatte panische Angst und mußte in den Schlaf geschaukelt werden. Nach
der dritten DKTP/HIB-Injektion mußte er sich dazu noch übergeben und bekam
übelriechenden Stuhl. Nach der MMR-Impfung hat sich sein Ausschlag verschlimmert
und er ist aggressiv, wirft mit Sachen und ist angespannt, was sich noch
steigert, wenn man ihn hochhebt. Seine Mutter findet, daß er abgebaut hat. Seit
sechs Monaten ist er unzufrieden und ständig erkältet, wohingegen er das erste
halbe Jahr ein völlig zufriedenes Kind war. Seit er sieben Monate alt ist,
trinkt er nachts sehr viel und seit der MMR-Impfung auch tagsüber.
Die
Behandlung beginnt mit einer Serie MMR-30K,-200K,-MK und-XMK, und drei Wochen
später bekommt er die gleiche Serie DKTP/HIB. Nach der Serie MMR wird er schon
bedeutend fröhlicher und nach der Serie DKTP/HIB ist er, nach Aussage der
Mutter, "wieder ganz der Alte". Er spricht wieder, fühlt sich sichtlich wohl in
seiner Haut, die Lebensgeister scheinen zurückgekehrt. Sein nächtlicher Durst
hingegen ist unvermindert und er ist ohne zu trinken nicht zu beruhigen. Zudem
ist er jetzt heftig erkältet und hat wässrigen und schleimigen Stuhlgang. Ich
gebe ihm nochmal eine Serie MMR. Nach dieser letzten Serie wird er drei Tage
lang morgens schreiend wach und hat Angst, abends ins Bett zu gehen, genau wie
nach der MMR-Impfung. Sonst geschieht nichts Außergewöhnliches. Zwei Wochen
später erhält er dann nochmals seine Serie DKTP/HIB und reagiert genauso wie auf
die Serie MMR, auch einige wenige Tage lang. Dann verschwindet der übermäßige
nächtliche Durst, er schläft jetzt immer öfter durch. Innerhalb der nächsten
drei Monate verschwindet ohne weitere Therapie auch sein Ekzem. Jegliche
Symptome, die durch die Impfungen entstanden waren, sind vollständig
verschwunden. Nicht jedes Kind reagiert so negativ auf das Impfen, aber wenn es
so ist, gibt es erst wenige, die von einem Heilungsprogramm profitieren können.
Ralf gehört zu einer Familie, die schon früher durch Impfungen geschädigt wurde.
Seine Mutter fuhr 1983 nach Indonesien in Ferien und bekam damals zweimal eine
Cholera-, DTP- und Typhoid-Injektion und einmal Gammaglobulin.
Seitdem ist sie erschöpft, nun schon elf Jahre lang, siehe Kasus 7, S.28. Auch ihr Vater ist seinerzeit als Soldat in Indonesien
gewesen und hat ebenfalls die unvermeidlichen Injektionen bekommen. Somit gehört
Ralf zur dritten Generation mit einer Impfproblematik.
Die regelrechte Leugnung des Impfschadensyndroms
Wenn man von Impfschäden nur dann sprechen darf, wenn
innerhalb von drei Mal 24 Stunden nach der Impfung Folgen auftreten, tut man der
Tatsache des Impfschadensyndroms Gewalt an. Es ist doch schließlich so, daß
innerhalb von drei Tagen lediglich von einem akuten Impfschadensyndrom die Rede
sein kann und somit der größte und zugleich wichtigste Anteil des ISS, der sich
in chronischen Beschwerden zeigt, außer Acht gelassen wird. Man schließt die
Augen vor dem, was eigentlich zentrales Thema der Untersuchungen sein sollte.
Deshalb sind alle Statistiken über die Nebenwirkungen von Impfungen völlig
wertlos, besonders, wenn die für die Ausführung des Impfschemas verantwortlichen
Personen auch der Kommission für Nebenwirkungen angehören, und darüberhinaus
Beschwerden nur mündlich gemeldet werden dürfen. Ein Großteil des Schadens
entsteht sogar unmerklich in aller Stille und kann nur im Nachhinein
rekonstruiert werden, wenn sich wochen- oder gar monatelang nach der letzten
Impfung erstmalig Beschwerden zeigen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist Sabina,
Kasus 26 aus dem vorigen Kapitel. Bei ihr wurde die Schädigung erst sichtbar,
als sie drei Monate später in die Kindertagesstätte kam und ihre Abwehrkräfte
zum ersten Mal richtig auf die Probe gestellt wurden. Erst dann wurde offenbar,
daß ihre Widerstandskraft empfindlich getroffen war, und zwar durch die
MMR-Impfung, die doch bis dahin gar keine Beschwerden verursacht zu haben
schien. Und doch sehen Gegner der Anerkennung des Impfschadensyndroms in diesen
Fällen gerade nicht den Impfstoff als Schuldigen an, sondern erklären den
Kontakt mit anderen Kindern als Übeltäter. Dabei wird ignoriert, daß anfänglich
eine gute Abwehr gegeben war, und daß sich ein Kind auch in Säuglings- und
Kindertagesstätten sowie auf Schulen und an anderen Begegnungsorten, wo
Austausch von Bakterien und anderen Krankheitserregern stattfindet, auf seine
Widerstandskraft verlassen können sollte und nicht zwangsläufig von jeglichem
ansteckenden Kontakt krank werden muß. Durch die Anwendung der potenzierten
Impfstoffe konnten beim Großteil der Fälle die geschwächten Abwehrkräfte auch
wiederhergestellt werden, so daß sich die Berührung mit Keimträgern lediglich
als Auslöser, nicht aber als Ursache der Beschwerden erwies. Es wird nun auch
verständlicher, warum weltweit wieder allerlei Infektionskrankheiten um sich
greifen. Man muß sich die Frage stellen - und sorgfältige, unabhängige Forschung
sollte Aufschluß darüber erteilen - ob wir nicht im Begriff sind, einen
unverzichtbaren Mechanismus aus der Welt zu schaffen, der in einer Welt, in der
Krankheitserreger nun einmal vorhanden sind, lebenswichtig ist. Eine zeitlang
glaubten wir tatsächlich, mittels Antibiotika das Versagen der eigenen Abwehr
ausgleichen zu können, aber je weiter die Zeit fortschreitet, desto deutlicher
wird, daß es in Zukunft darauf ankommt, selbst gute Abwehrkräfte zu entwickeln.
Wie perfekt Medizin auf den ersten Blick auch aussehen mag, sie läßt einen auf
die Dauer doch im Stich.
Deshalb reicht es nicht aus, nur dasjenige der
Betrachtung zu unterziehen, was innerhalb dreier Tage nach der Impfung, sondern
gerade auch danach passiert. Die Anwendung der potenzierten Impfstoffe kann
hierbei eine wichtige Rolle spielen. Sie verfügt nämlich über ein deutliches
Kriterium, eine bestimmte Diagnose zu bestätigen oder zu widerlegen. Dies ist
von unschätzbarem Wert und kann behilflich sein, das wirkliche Ausmaß des
Problems zu erfassen. Auf welch leichtsinnige und unverantwortliche Weise in
diesem Fall mit akuten Beschwerden umgegangen wird, verdeutlicht der folgende
Kasus.
Anita wird im Alter von fünf Monaten mit ihrer
dritten DKTP/HIB-Kombination geimpft. Am selben Abend bekommt sie 40C Fieber,
weint unaufhörlich und scheint starke Darmkrämpfe zu haben. Beunruhigt geworden
konsultiert die Mutter am folgenden Tag den Hausarzt, der das Kind untersucht
und zum Abwarten rät. Er schließt ein akutes Impfschadensyndrom zwar nicht aus,
hat aber keine Möglichkeiten zur Hand, dies zu behandeln. Anitas Zustand
verbessert sich aber nicht, und auch ein zweiter Besuch beim Hausarzt bietet
keine neuen Gesichtspunkte oder die Möglichkeit einer Behandlung. Am dritten Tag
macht die Mutter von der telephonischen Sprechstunde des Zentrums, bei dem die
Tochter geimpft worden ist, Gebrauch, um Information darüber zu erhalten, wie
sie mit den Krankheitsanzeichen nach der Impfung umgehen soll. Eine
Krankenschwester klärt sie darüber auf, daß Anitas Beschwerden nicht von den
verabreichten Injektionen herrühren könnten, da solche lediglich 24 Stunden
anhielten. Die Mutter ruft schließlich mich an, woraufhin ich Anita sofort die
DKTP/HIB 30K-Potenz als wässrige Lösung verschreibe. 12 Stunden später ist Anita
wieder sie selbst. Als ich später den verantwortlichen Arzt für Säuglinge und
Kleinkinder auf die erteilte Auskunft hin anspreche, bekomme ich wiederum eine
ausweichende und diplomatische Antwort, die letztlich auf eine regelrechte
Leugnung des Impfschadensyndroms hinausläuft: "Beschwerden dauern zwar meistens
nicht länger als 24 Stunden, können aber eventuell wohl länger anhalten."
Weiterhin hieß es, Anita könne genauso gut einen Infekt gehabt haben, der nichts
mit der verabreichten Impfung zu tun hatte, dieser sei möglicherweise von selbst
geheilt, gerade als sie zufälligerweise die potenzierten Impfstoffe erhalten
hatte.
So kann man von Mal zu Mal einen Tatbestand in Abrede stellen, denn
alles kann ja nur Zufall sein.
Forschungsuntersuchung
Der nächste folgerichtige Schritt wäre nun, eine
gediegene, breit angelegte Doppelblindstudie zu machen. Dabei wird der einen
Versuchsgruppe wie beschrieben zwei Tage vor der Impfung eine 200K-Potenz des
Impfstoffes gegeben, und der anderen Gruppe ein Placebo. Direkt nach
der Impfung wird es noch einmal genauso gemacht. Mit Hilfe eines Fragebogens
soll sorgfältig registriert werden, wie der Gesundheitszustand des jeweiligen
Kindes vor Beginn der Impfung war und wie das Kind auf die Impfungen reagiert:
etwa mit Fieber, Schreien, Schlaflosigkeit, Krämpfen, Gehirnhautentzündung,
epileptischen Anfällen, Wachstumsstörungen, Verhaltensstörungen, Infektionen wie
Ohrenentzündungen, Bronchitis, asthmatischer Bronchitis, Ekzemen, zu beobachten
wären auch der Verlauf der motorischen und geistigen Entwicklung, etc.
Diese
Untersuchung müßte über einen Zeitraum von drei bis achtzehn Lebensmonaten
hinweg durchgeführt werden. So kann eine Übersicht geschaffen werden, wie die
Nebenwirkungen bei Kindern mit präventiver Behandlung mit dem homöopathisch
potenzierten Impfstoff im Vergleich zu Kindern ohne eine solche Maßnahme
aussehen.
Solch ein Versuch ist umso interessanter, als noch niemals auf der
Welt ein Vergleich gemacht wurde zwischen geimpften und nicht geimpften Kindern.
Und dies, obwohl Impfungen massenweise vorgenommen werden. Kein einziges anderes
Arzneimittel würde auf diese Weise auf dem Markt zugelassen
werden.
Empfehlungen
Außer den genannten Vorbeugungsmaßnahmen mit dem
homöopathischen Impfstoff in einer 200K-Potenz, gibt es noch andere präventive
Maßnahmen, die die Impfrisiken einschränken können. Zu allererst heißt es,
wachsam zu sein für die Signale des Kindes nach einer Impfung. Zu oft wird
angenommen, daß alles halb so schlimm sei, und es wird zu Unrecht die
Auffrischung gegeben.
In der niederländischen Zeitschrift für
Jugendgesundheitspflege4 aus dem Jahre 1994 steht ein interessantes
Beispiel.
"Der Kommission wurde der Fall eines inzwischen zweijährigen
Mädchens vorgelegt, das eine schwere psychomotorische Verzögerung hatte. Das
Mädchen war um die Zeit des errechneten Geburtstermins mit normalem Gewicht zur
Welt gekommen und entwickelte sich bisher gut. Direkt nach der zweiten
DKTP-Impfung war es schwer krank geworden, hatte 41C Fieber und zeigte ein
Krankheitsbild, das an Keuchhusten erinnerte. Sechs Wochen später bemerkte man
eine Stagnation seiner geistigen Entwicklung. Nach der ersten DKTP war es auch
erkrankt mit 40C Fieber, Hustenanfällen mit Beklommenheit und Übergeben, aber
nicht ganz so schlimm wie nach der zweiten Impfung."
"Die Kommission ist der
Ansicht, daß der kausale Zusammenhang mit den beiden Impfungen zwar nicht völlig
auszuschließen ist, aber aufgrund der ungewöhnlichen Krankheitsgeschichte und
vor dem Hintergrund der gegenwärtigen wissenschaftlichen Literatur über einen
solchen Zusammenhang muß letzterer als unwahrscheinlich angesehen
werden."
Die Beurteilung durch die Kommission ist eigentlich gar nicht so
interessant, obwohl der Kommentar aufzeigt, wie im Allgemeinen mit dieser
Problematik umgegangen wird. Viel wichtiger ist hier die Frage, worauf die
verantwortliche Behörde oder Person die Entscheidung basierte, dem Kind ohne
weiteres die zweite DKTP zu verabreichen. Es hätte in diesem Falle wegen der
beklemmenden Hustenanfälle und 40C Fieber nach der ersten DKTP-Impfung höchstens
eine DTP-Injektion sein dürfen. Für ein anderes Beispiel siehe Hanneke, Kasus
11, S.30.
Aus obigem Zitat soll jedoch nicht abgeleitet werden,
daß die verantwortlichen Stellen Meldungen von Beschwerden nicht ernst nehmen.
Das Problem hat zwei Aspekte. Einmal erreichen die meisten Fälle eines
Impfschadensyndroms die Kommission gar nicht, weil Haus- und Kinderärzte nicht
gezielt dazu ausgebildet sind, ein solches zu erkennen. Darum bekommen Eltern so
oft zu hören, daß die Beschwerden nichts mit den Impfungen zu tun hätten. Zum
anderen hat die Kommission nicht die Möglichkeit, mit Sicherheit den
Zusammenhang zwischen Impfung und Beschwerden festzustellen, wenn ein ISS
gemeldet wird. Das führt zu Schlußfolgerungen, wie: "Es ist unwahrscheinlich,
daß...etc.", was für die Eltern wenig zufriedenstellend ist. Vom
wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen kann man ja erst etwas behaupten, wenn
der Kausalzusammenhang auch mit Sicherheit feststellbar ist, und das war es, bis
zum heutigen Zeitpunkt, nicht. Die in dieser Broschüre beschriebene Methode
bietet aber diese Möglichkeit und kann somit quälender Unsicherheit ein Ende
bereiten und gleichzeitig Aussicht auf Besserung bieten.
Dr. Jean Elmiger behauptet in seinem Buch: "Die
wiederentdeckte Medizin"3 folgendes:
- Es wird zu früh geimpft.
- Es werden zu viele Impfstoffe gleichzeitig zugeführt.
- Es wird zu oft aufgefrischt.
- Es werden auf tierischem Eiweiß gezüchtete
Impfstoffe benutzt, die obendrein chemische Zusätze enthalten und die
Allergien hervorrufen können, siehe S.5.
Die Beherzigung dieser Punkte kann zur Verhütung von
Impfschäden beitragen.
Ad 1
Es wird zu früh geimpft, da ein
Neugeborenes zu Beginn seine zelluläre (allgemeine) Abwehr noch aufbauen muß.
Den durch frühzeitige Impfungen erzwungenen Aufbau seiner humoralen
(spezifischen) Abwehrkräfte bezahlt der Säugling mit einer Schwächung seines
ganzen Immunsystems. Von Interesse ist in diesem Zusammenhang das Beispiel
Japan, wo die Keuchhustenimpfung jetzt erst ab dem dritten Lebensjahr
verabreicht wird, und wo seitdem der plötzliche Kindstod praktisch nicht mehr
vorkommt1.
Ad 2
Es werden zu viele Impfstoffe gleichzeitig zugeführt: Ein praktisches Beispiel vom
Verabreichen zuvieler Impfstoffe auf einmal ist Marieke.
Ihre vierte DKTP- und HIB-Impfung war aufgeschoben, und mit fünfzehn Monaten muß
sie konform des Impfschemas noch die DKTP/HIB- und die MMR-Impfung bekommen, und
das geschieht auch, alles auf einmal, das sind zusammen acht Impfungen.
Auf
die verzweifelte Frage der Mutter, ob das denn möglich sei, bekommt sie zur
Antwort, daß das Kind das gut aushalten könne. Und das, obwohl es auf die ersten
drei DKTP/HIB-Impfungen mit mehr als 39C Fieber und schreiendem, untröstlichem
Weinen reagiert hatte, vor allem nach der ersten Impfung.
Am neunten Tag nach
dieser Mehrfachimpfung bekommt Marieke einen Krampfzustand mit schnarchender,
röchelnder Atmung, und ihre rechte Körperhälfte wird ganz steif. Sie hat 41,2C
Fieber. Der Hausarzt überweist sie ins Krankenhaus. Dort bekommt sie eine
Rückenmarkspunktion und Blutuntersuchungen, aber es kann keine Infektion
festgestellt werden. Nach zwei Tagen scheint sie völlig wiederhergestellt zu
sein, aber am dritten Tag bekommt sie um acht Uhr morgens einen schweren
epileptischen Anfall, aus dem sie erst gegen Abend wieder heraus kommt. Marieke
ist nicht mehr sie selbst. Sie sagt nur noch "hm, hm..." und wiegt sich vor und
zurück. Man bekommt keinen Augenblickkontakt mehr mit ihr; es ist, als ob sie
durch einen hindurchsieht. Es gibt keine Wärme, keine Freude, keine Traurigkeit,
gar kein Gefühl mehr. Sie ist wieder ein hilfloses Baby, es muß ihr beim Essen
geholfen werden, und sie kann nicht mehr krabbeln, laufen oder sprechen. Ihr
Wachstum kommt praktisch zum Stillstand.
Es scheint außerdem so zu sein, daß
Marieke eine Art Gleichgewichtsstörung hat. Sie flattert beim Laufen mit den
Händen und bekommt jetzt seit zwei Monaten Krankengymnastik und
Sprachheiltherapie. Sie sagt nur noch die Wörter Mama und Papa. Sie hat jedoch
keine epileptischen Anfälle mehr gehabt, und die Medikation ist nach drei
Monaten abgebaut worden.
Sie ist jetzt zweieinhalb Jahre alt, und ihr
Krankheitsfall ist nicht als Impfschadensyndrom diagnostiziert worden.
Die
Kinderärztin fragt Mariekes Mutter jedesmal, wenn sie zur Vorsorgeuntersuchung
kommt, ob sie immer noch glaube, daß alles an den Impfungen liege, worauf die
Mutter jedesmal antwortet, daß sie davon zu 99 Prozent überzeugt
sei.
Der definitive Beweis einer kausalen Verbindung
muß auch hier durch den potenzierten Impfstoff geliefert werden.
Wir starten
die Behandlung vorsichtig mit lediglich einer MMR-Impfung in homöopathischer
Potenzierung und lassen zwischen den Einnahmen jeweils eine Woche Zeit. Ob
Marieke wieder gesund werden kann, ist noch völlig dahingestellt. Die ganze
Misere hätte wahrscheinlich verhindert werden können, wenn die Verabreichung
solcher Impfcocktails der Vergangenheit angehören würde.
Am 22. April begann
die Behandlung, und ich sah sie am 14. August wieder, fast vier Monate später.
Sie hat jede Potenz der MMR-Serie zweimal bekommen, da immer wieder
Erstverschlimmerungsreaktionen auftraten. Die letzte Dosis (XMK) bekam sie vor
drei Wochen.
Marieke hat sich sehr verändert.
Sie bekam direkt eine
Triefnase und hat eine Phase großer Empfindlichkeit und emotionaler
Unausgeglichenheit durchlebt, in der sie wegen der geringsten Kleinigkeit weinte
und sich an die Mutter klammerte, genau wie damals, als sie im Krankenhaus lag.
Inzwischen fühlt sie sich wieder geborgen bei Vater und Mutter, und man kann sie
sogar ohne Probleme mit bekannten Personen allein lassen.
Die Mutter
beschreibt, daß sie wieder strahlt, freier ist, auf Menschen zugeht und besser
sagen kann, was sie möchte. Ihre Motorik hat sich sehr gut entwickelt. Die
babyhafte Haltung ist verschwunden, ihre Feinmotorik und ihr Gleichgewicht haben
sich sprunghaft verbessert. Sie kann jetzt wieder normal laufen, das Wackeln mit
den Händen hat sich verflüchtigt. Ihre Pupillen sind nicht mehr geweitet,
reagieren normal, und ihre Lichtempfindlichkeit hat sich sehr verringert. Auch
ihre Verdauung klappt besser, es gibt keine unverdauten Reste mehr im Stuhl, und
der üble Geruch ist zurückgegangen.
Ihr Sprachvermögen hat sich auch
entwickelt, sie sagt ein paar neue Wörter, aber für ihr Alter ist sie weit
zurück. Aufs Ganze gesehen ist ihre Entwicklung im Vergleich zu gleichaltrigen
Kindern um ein halbes Jahr verzögert, was bedeutet, daß sie in vier Monaten etwa
eineinhalb Jahre aufgeholt hat.
Es hat ein Gespräch mit der Kinderärztin,
die Marieke damals alle Impfungen auf einmal gegeben hatte, stattgefunden,
allerdings mit wenig Erfolg. Sie bleibt dabei, richtig gehandelt zu haben, und
sagt, daß sie in Zukunft, wenn andere Kinder im Impfschema zurückliegen, wieder
genauso handeln wird.
Ich entscheide mich dafür, die anderen Impfstoffe
DKTP/HIB auf einmal zu entstören, weil das Kind in einem viel besseren Zustand
ist. Falls nötig, kann diese Vorgehensweise noch einmal wiederholt
werden.
Es sieht so aus, als ob auch Marieke wieder vollständig gesund
werden wird. Mit der bisherigen Behandlung ist außerdem die Ursache für ihr
geistiges und körperliches Zurückbleiben unumstößlich festgestellt:
ISS.
Es ist der Trend der letzten Jahre, aus finanziellen Gründen immer
mehr Impfungen zugleich zu geben, z.B. MMR-D(K)TP oder DKTP-HIB. Sechs bis
sieben verschiedene Impfstoffe auf einmal erhöhen das Risiko erheblich. Auf
natürlichem Wege könnte man ja auch nicht an sechs oder sieben verschiedenen
Krankheiten zu gleicher Zeit erkranken.
Es war ursprünglich geplant, die
HIB-Impfung getrennt von der DKTP-Impfung zu verabreichen, weil sie zusammen mit
der DKTP-Impfung eine viel zu große Belastung für das Kind darstellt. Das war
aber organisatorisch gesehen unpraktisch, weshalb man doch beide Impfungen
gleichzeitig vornimmt. Auf diese Weise bekommen drei Monate alte Säuglinge
innerhalb von zwei Monaten fünfzehn Impfungen. In diesem Stadium ist das
Abwehrsystem des Kindes noch nicht voll entwickelt und sehr verletzlich. Die
Abwehrstoffe, die das Kind von der Mutter mitbekommen hat, nehmen gerade in
dieser Zeit allmählich ab, und das Kind muß seine eigenen Abwehrkräfte aufbauen.
Darum ist es nicht verwunderlich, daß das Kind diese massive Reizung seines
spezifischen Abwehrsystems durch zu viele und zu kurz hintereinander zugeführte
Krankheitskeime, körperfremdes Eiweiß, chemische Verunreinigungen und Zusätze
oft nur schwer verarbeiten kann.
Die Folge ist, daß gerade in dieser Phase
diverse chronische Beschwerden einer geschwächten Abwehrkraft entstehen. Das
Kind wird auf diese Weise gezwungen, sich mit der spezifischen Abwehr gegen die
injizierten Krankheiten auseinanderzusetzen und bekommt so nicht die
Gelegenheit, die allgemeine Abwehrkraft aufzubauen. Dadurch kann diese sogar
erheblich zurückgehen, wie aus den beschriebenen Krankengeschichten ersichtlich
ist. Die Notwendigkeit, so frühzeitig, so häufig und in einem so verletzlichen
Stadium zu impfen, ist bislang unerwiesen. Im Prinzip wären zwei
D(K)TP-Impfungen und eine Auffrischung nach sechs Monaten ausreichend für
die ersten vier Lebensjahre.
Ad 3
Es wird zu oft aufgefrischt: Wegen einer überflüssigen Wiederholung
der Keuchhustenimpfung hat Saskia beeinträchtigende Nebenwirkungen
bei jeder Impfung. Sie bekam mit drei Monaten die erste DKTP/HIB-Impfung, und
vierzehn Tage später wurde sie von einer kleinen Spielkameradin mit Keuchhusten
infiziert. Der Kinderarzt stellte die Diagnose, und die Krankheit dauerte fast
fünf Monate. Auch danach war sie dauernd krank: Erkältungen, Grippe, Durchfall.
Jeder Krankheitskeim ihrer Umgebung erfaßte sie. Desungeachtet bekam sie mit
acht Monaten ihre DKTP/HIB-Impfung, entgegen der
ausdrücklichen Frage der Eltern, ob die Keuchhustenimpfung denn notwendig sei.
Sie bekommt hohes Fieber und ist zwei Tage lang sehr krank. Einen Monat später
erfolgt die dritte DKTP/HIB-Impfung, auf die sie eine ganze
Woche mit hohem Fieber und Krankheit reagiert. Erst daraufhin ringt man sich zu
dem Entschluß durch, bei der nächsten Impfung die völlig überflüssige
Keuchhustenimpfung wegzulassen. Auf die DTP/HIB-Impfung reagiert sie kaum. Aber
ihre weitere Entwicklung ist empfindlich gestört. Saskia ist nun fast zwei Jahre
alt, sie spricht noch nicht und möchte nur pürierte Nahrung. Ihr Rücken und
Nacken sind sehr verspannt, und sie krabbelt in einer schiefen Haltung. Sie
läuft so gut wie gar nicht und hält sich nur überall fest. Nun, drei Monate nach
Beginn des Behandlungsprogrammes mit den potenzierten Impfstoffen von DKTP/HIB
30K, 200K, MK und XMK und von Pertussinum (Keuchhusten) 30K, 200K und MK (die
letzte, XMK-Potenz fehlt noch) ist Saskia ein anderer Mensch geworden. Die
Gesundung begann etwas zögerlich, mit der Zeit wurde aber immer klarer, daß der
Heilungsprozeß im Gange war. Die Ergebnisse könnte man jetzt sogar als
spektakulär bezeichnen. Sie hat ihren Rückstand gänzlich aufholen können. Sie
kann jetzt normal laufen, sogar rennen, hüpfen, treppensteigen und rückwärts
laufen. Ihr Krabbeln ist jetzt auch symmetrisch. Ihr Sprachvermögen ist
altersgemäß und ihre Artikulation ist viel besser geworden. Sie ist
unternehmungslustig geworden, traut sich viel mehr zu, auch ohne die Mutter, sie
gerät nicht mehr in Panik, wenn sie die Mutter nicht sieht. Saskia benötigt
weniger Schlaf und braucht keine Medizin mehr. Eine Erkältung mit grünem
Nasenschleim heilte zum ersten Mal, ohne auf die Lungen zu schlagen und die
Atemnot blieb aus. Sie hat gute Laune und ist ein "Sonnenschein" geworden, wie
die Mutter es nennt. Bei Saskia sind die nachteiligen Effekte der
DKTP/HIB-Impfung und des Keuchhustens praktisch aufgehoben.
Ad 4
Es werden auf tierischem Eiweiß gezüchtete
Impfstoffe benutzt, die obendrein chemische Zusätze enthalten und die
Allergien hervorrufen können
Die Herstellung sicherer Impfstoffe ohne tierisches Eiweiß und
ohne chemische Zusätze ist nicht so einfach. Eine Lösung könnte in der
vollständig synthetischen Herstellung der Impfstoffe liegen. Der erste auf diese
Weise gewonnene Impfstoff ist gegen Malaria, kommt aus Bolivien und wird bereits
in kleinem Rahmen angewendet.
Zusammenfassend möchte ich die folgenden
Empfehlungen für das Impfverfahren aussprechen
1. Später mit den Impfungen beginnen.
Die
Impfungen sollten erst beginnen, wenn das Kind einen Großteil seiner zellulären
(allgemeinen) Abwehrkraft aufgebaut hat.
Da die Zeiten, wann Kinder ihre
erste Impfung bekommen, weltweit sehr verschieden sind, ist es gut möglich,
einen ersten Vergleich über die Vor- und Nachteile anzustellen. Ein Beispiel ist
Japan, wo die Keuchhustenimpfung erst ab dem dritten Lebensjahr durchgeführt
wird1.
Es könnte über ein paar Jahre hinweg eine vergleichende
Untersuchung durchgeführt werden mit Kindern eines bestimmten geographischen
Gebietes, die zum Beispiel erst mit zehn Monaten geimpft werden, und mit einer
Kontrollgruppe, deren Mitglieder als drei Monate alte Säuglinge geimpft werden.
2. Impfungen soweit wie möglich einzeln
vornehmen.
Erst einmal sollte die HIB-Impfung wieder getrennt verabreicht
werden, wie in den USA. Darüber hinaus sollten DKTP-Impfung und MMR-Impfung
niemals miteinander kombiniert werden, wie es im Moment in den Niederlanden
Standard bei Neunjährigen ist. Bei geschwächten Kindern oder solchen, die eine
starke Reaktion auf eine frühere Impfung zeigten, müßte viel öfter die
Keuchhustenimpfung weggelassen werden. Untersuchungen6 weisen auf,
daß die DKTP-Impfung viel schlechter vertragen wird als die
DTP-Impfung.
3. Längere Abstände zwischen den Impfungen
lassen.
Das Intervall sollte zwei Monate, statt einem Monat sein. Dadurch
wird das Kind weniger belastet, und der Effekt ist im übrigen
stärker7.
4. Einführung von drei statt vier
Impfungen.
D(K)TP und HIB sollten drei- statt viermal geimpft werden, die
erste und zweite mit zwei Monaten Zwischenzeit, und die dritte nach einem halben
Jahr, wie es zur Zeit bei Kindern aus dem Ausland praktiziert wird.
5. Vor einer erneuten Impfung sorgfältig die
Reaktionen des Kindes auf die vorhergehende Impfung aufzeichnen.
Wenn Beschwerden vorliegen, ist ein viel stringenteres und zurückhaltenderes
Verfahren als bisher anzuwenden.
6. Völlige Gesundung von Impfbeschwerden abwarten,
bevor aufgefrischt wird.
Kinder mit Verdacht auf ein Impfschadensyndrom
müssen erst mit dem potenzierten Impfstoff entstört und geheilt werden. Danach
sollte man ganz oder teilweise von weiteren Impfungen absehen. Präventive
Maßnahmen mit der 200K-Potenz des Impfstoffes sind im Falle von weiteren
Impfungen unerläßlich.
7. Systematischer Schutz mit dem potenzierten
Impfstoff sollte bei jeder Impfung gewährleistet sein, wenn die Ergebnisse
der vorgeschlagenen Doppelblindstudie (siehe Kapitel Forschungsuntersuchungen)
positiv sind.
8. Aufklärung von Ärzten, Krankenschwestern
und Eltern über das Impfschadensyndrom sollte in Angriff genommen
werden.
Schlussfolgerungen
Die potenzierten Impfstoffe geben uns ein effektives
Mittel an die Hand, Impfschadenbeschwerden zu heilen. Bedingung ist allerdings,
daß die Krankheitserscheinungen als solche erkannt werden. Der Sinn dieser
Schrift ist es, den Weg dafür zu ebnen. Es geht um eine bis heute seltenst
gestellte Diagnose. Dabei würde das korrekte Stellen dieser Diagnose zu einer
sehr erfolgreichen Therapie führen. Deshalb ist es wichtig, daß auch Eltern über
das ISS informiert sind, um die Reaktionen ihrer Kinder auf Impfungen dem Arzt
bei den Vorsorgeuntersuchungen oder den Impfbehörden melden zu können. Die
Aufmerksamkeit der Eltern kann die Tür zu einer effektiveren Behandlung ihres
Kindes öffnen.
Die Behandlung des ISS mit dem potenzierten Impfstoff
ist gleichzeitig die Bestätigung der Diagnose oder führt zum Ausschließen dieser
Möglichkeit.
Wenn ein Arzt vermutet, es mit einem ISS zu tun zu haben, kann
er mit Hilfe des potenzierten Impfstoffes seine Diagnose überprüfen.
Verringern sich die Beschwerden durch die Therapie oder verschwinden
gänzlich, so ist die Diagnose richtig. Tritt keine Verbesserung ein, muß man
gewissenhaft nachschauen, ob es keine Ursache jüngeren Datums gibt, die für die
Beschwerden oder auch eine Verschlimmerung derselben verantwortlich sein könnte.
Als erstes muß nämlich die allerletzte Störung behandelt werden. Wenn z.B. nach
der 4. DKTP-Injektion Krankheitszeichen aufgetreten sind, danach jedoch noch
eine MMR-Impfung stattgefunden hat, kann es trotzdem notwendig sein, zuerst die
MMR-Impfung zu entstören und danach erst die DKTP-Impfung. Stellt sich keine
Verbesserung ein, muß nach einer anderen Krankheitsursache gesucht
werden.
Ergänzende Kasuistik
Allgemeingültiges Prinzip
Der zehn Monate alte Peter hat Bauchkrämpfe mit
extrem hartem Stuhl und schreit seit seiner ersten DKTP-Impfung oft stundenlang
heftig.
Seine Mutter hat Morbus Crohn , ist
DES-Tochter und hat während und nach ihrer Schwangerschaft
Salazopyrin eingenommen, weshalb sie nicht stillen konnte. Peter hat schon
Verstopfung seit er sechs Wochen alt ist. Gewöhnlich dauert es zwei Tage, bis
sein Stuhl kommt. Er läuft dann rot an, schwitzt am ganzen Körper, ist wütend,
schreit und strampelt.
Nach der 1. DKTP/HIB hat er einen Tag lang Fieber und
sein ganzer Oberschenkel ist geschwollen "wie ein Knackwürstchen". Er schreit
fast fünf Stunden lang ununterbrochen. Nach der 2. DKTP/HIB-Impfung bekommt er
wieder Fieber und ein geschwollenes, gerötetes Beinchen. Außerdem treten
Wachstumsstörungen auf. Die dritte Impfung wird dann in den Arm gespritzt,
worauf er wieder mit Fieber und einem geschwollenen Arm reagiert.
Er bekommt
die folgenden potenzierten Impfstoffe: DKTP/HIB 30K, 200K, MK und XMK an vier
aufeinanderfolgenden Tagen; nach der MK-Potenz weint Peter einen ganzen Tag lang
und erholt sich dann.
Nach zwei Wochen fällt er in sein früheres
Krankheitsmuster zurück. Die 30K- und die 200K-Potenz werden wiederholt und es
geht ihm wiederum besser. Die Mutter spricht von einem Wunder: Peter ist viel
fröhlicher und schreit nicht mehr. Auch aus dem Tief in seiner Gewichtskurve
kommt er heraus. An Verstopfung leidet er noch, was ja auch nicht anders zu
erwarten war, da diese noch aus der Zeit vor den Impfungen stammt.
Es
gibt nun zwei Möglichkeiten: entweder, der Junge hat von Natur aus einen
schlecht entwickelten Darmtrakt, oder die Darmstörungen haben ihren Ursprung in
der Schwangerschaft, als die Mutter Salozopyrin einnahm. Der letztere Fall müßte
relativ leicht zu lösen sein. Meine erste, vorläufige Diagnose lautet:
chronische Verstopfung des Jungen durch Einnahme von Salazopyrin durch die
Mutter während der Schwangerschaft. Diese Diagnose müßte durch das letztendliche
Verschwinden der Beschwerden in Folge der Gabe von potenziertem Salazopyrin
bestätigt werden.
Ich verschreibe dem Kind einmal wöchentlich Salazopyrin in
einer 30K-Potenz. Nach zwei Monaten ist seine Verstopfung völlig
geheilt.
Henri ist ein Junge, der sich schon seit einem
halben Jahr nicht recht wohlfühlt.
Die Mutter sah am Anfang keinen
Zusammenhang mit den Windpocken, die der Junge gehabt hatte und im übrigen ohne
Komplikationen überwinden konnte. Bei gutem Hinhören aber schien alles nach
dieser Kinderkrankheit angefangen zu haben.
Darum verordne ich ihm
Varicellinum 200K (Windpocken). Es zeigt sich eine große Windpocke auf seiner
Brust, die den Beginn seiner völligen Gesundung anzeigt.
Es wird dem Leser inzwischen klar geworden sein, daß
jeder Impfstoff Beschwerden verursachen kann. In diesem Kapitel möchte ich auf
die Krankengeschichte einer 45-jährigen Frau eingehen, die nach der
Grippeimpfung Krankheitsbeschwerden bekam.
Diese 45-järige Frau bekam im Alter von 15 Jahren
Diabetes und gehört damit zu einer Risikogruppe, die jährlich eine Grippeimpfung
bekommen soll. Ende Oktober erfolgte ihre 9. Grippeimpfung und eine Woche später
entwickelte sich ein heftiger Nesselausschlag (Urtikaria) im Gesicht. Nach
früheren Grippeimpfungen hatte sie gemerkt, daß sie extrem trockene Haut auf dem
Rücken bekam. Sie hat schon jahrelang 3-6 Mal täglich Durchfall. Die letzten 3
Jahre ist sie auch sehr müde. Ihre Menstruation nennt sie unerträglich. Sie hat
dann starke Schmerzen im rechten Unterbauch und kann nur mühsam sitzen. Außerdem
hat sie Muskelschmerzen am ganzen Körper, die schlimmer werden , wenn sie Sport
treibt. Anfang Januar sehe ich sie erstmalig und behandele sie zunächst mit
Carcinosinum cum cuprum in der LM6-Potenz, einmal täglich ein Kügelchen. Ende
Januar bekommt sie trotz Grippeimpfung doch die Grippe. Obwohl sich ihr Zustand
durch das verschriebene Mittel etwas verbessert hat, entschließe ich mich dazu,
erst die Grippeimpfungen zu entstören, da der Ausschlag sich nicht bessert. Ende
März beginnt sie mit dem potenzierten Grippeimpfstoff in der bekannten Weise mit
einer Serie 30K, 200K, MK- und XMK-Potenzen an vier Tagen. Nach der 30 K-Potenz
bekommt sie für einen Tag lang ein feuerrotes Gesicht, wonach die Urticaria sich
langsam bessert. Weil sie stark reagiert und sich nach Einnahme der Serien
jeweils Besserungen einstellen, werden sie viermal mit einem Zwischenraum von
zwei Wochen gegeben. Während der Einnahmen fühlt sie sich immer recht schlapp
und hat an einem Tag Lähmungserscheinungen in den Beinen. Nach drei Monaten ist
sie "auf wunderliche Weise geheilt", wie sie es selbst nennt. Ihre Müdigkeit und
die Urtikaria sind völlig verschwunden, und der Durchfall hat sich wesentlich
gebessert. Auch die Muskelschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen in der
rechten Hüfte sind verschwunden, obwohl der Rheumatologe ihr versichert hatte,
daß kein Zusammenhang mit der Grippeimpfung bestehen könne, da sie nicht gegen
Hühnereiweiß allergisch sei. Die beiden letzten Menstruationen sind auch
schmerzlos verlaufen. Sie hat sich auch in Absprache mit ihrem Hausarzt und
ihrem Psychotherapeuten dagegen entschieden, in ein Zentrum für pastorale und
psychische Unterstützung zu gehen, da sie sich nun auch psychisch viel besser
fühlt.
Auch aus dieser Krankengeschichte wird
ersichtlich, daß es für eine dauerhafte Gesundheit wichtig ist, Dinge zu
vermeiden, die unseren Energiehaushalt durcheinanderbringen. Wenn nötig, muß das
energetische Gleichgewicht im Nachhinein wiederhergestellt werden.
In diesem
Fall erwies sich die Grippeimpfung als Übeltäter, der eine ganze Skala an
körperlichen, aber auch psychischen Beschwerden nach sich zog. Wiedereinmal
zeigt sich die hervorragende Heilwirkung des potenzierten Stoffes, der die
Störung verursacht hatte. Und in diesem spezifischen Fall konnte auch wieder die
tiefere Ursache der Beschwerden ausfindig gemacht werden.
Bis jetzt hat niemand dieser Art von Störung
Beachtung geschenkt, und niemand, außer einer Handvoll "Eingeweihter", hat eine
Ahnung davon, daß Impfungen den Charakter eines Kindes völlig verändern können,
manchmal auch den von Erwachsenen. Oft höre ich von Eltern:"Es ist unglaublich,
aber mein Sohn oder meine Tochter ist wieder so wie früher, die Lebensfreude,
die vor den Impfungen bestanden hat, ist vollständig wieder da. Mein Kind ist
nicht mehr so unzufrieden, und es ist wieder ein Vergnügen, gemeinsam den Tag zu
verbringen, während das vor der Behandlung wie eine schwere Last war." Und das,
obwohl sich die Eltern in den meisten Fällen gar nicht speziell über das
Verhalten ihres Kindes beklagt hatten, sondern wegen einer körperlichen
Schwierigkeit gekommen waren. Bei einem Hausarzt spricht man auch nicht so
leicht über das Verhalten eines Kindes, außer in gravierenden Fällen, und die
Impfungen werden dann sicher nicht als Schuldige in Betracht gezogen. Ich bin zu
der Überzeugung gekommen, daß die Hauptursache von Verhaltensstörungen bei
Kindern Stoffwechselstörungen mit Kohlenhydraten (Zucker) sind, und als zweites
die Impfungen. (Über das erste Thema führe ich zur Zeit eine Untersuchung durch,
deren Ergebnisse später veröffentlicht werden.)
Johan meldet sich im August 1993 beim Marinekorps
an. Am 13. August bekommt er einen Mendel-Mantoux, am 20. August
eine DTP- und Typhusinjektion und am 16. September eine Typhus-Auffrischung.
Daraufhin baut er allmählich immer weiter ab, wie er es selbst beschreibt. Er
ist erschöpft, hat ernsthafte Konzentrationsschwierigkeiten, ist sehr vergeßlich
und zeigt eine Überlastung des linken Knies.
Vor allem abends leidet er an
Bauchschmerzen, Sodbrennen und Herzklopfen. Bereits nach drei Monaten wird er
frühzeitig entlassen. Danach kehrt er zu seinem vorigen Arbeitgeber zurück, aber
an Arbeiten ist eigentlich gar nicht zu denken. Eineinhalb Jahre kränkelt er so
vor sich hin und muß schließlich im Sommer '95 krankgeschrieben werden. Ein
Rheumatologe erklärt ihn jedoch für "kerngesund". Daraufhin sucht er im
alternativmedizinischen Sektor nach Hilfe und landet schließlich in meiner
Praxis.
Er berichtet, daß er sich den ganzen Tag lang fühlt, als ob er
Grippe hätte, enorm transpiriert, viel trinken und sehr häufig Wasserlassen muß.
Abends ist er völlig erschöpft. Er fühlt sich sogar zu schwach zum
Motorradfahren. Nach einem Bier bekommt er Bauchkrämpfe und fühlt sich unwohl.
Die Ursache seines Problems liegt mit größter Wahrscheinlichkeit in den
Impfungen. Eine andere Erklärung ist einfach nicht denkbar. Die Behandlung wird
mit einer 30K-Potenz von Typhus begonnen und endet am 4. Tag mit der XMK-Potenz,
was keinerlei Verbesserung bringt. Drei Wochen später nehmen wir uns die
DTP-Impfungen vor und geben an vier aufeinanderfolgenden Tagen den potenzierten
Impfstoff von 30K bis XMK, jedoch auch das ohne jeglichen Erfolg. Weil der
größte Verdacht einer der beiden Impfungen gilt, wiederhole ich beide Serien
noch einmal, aber ohne Ergebnis. Daraufhin bleibt nur noch der Mendel-Mantoux.
Direkt nach der Serie dieser potenzierten Tuberkulose-Antikörper fühlt sich
Johan besser und ist in der Lage, wieder ganztags zu arbeiten. Obwohl es ihm
wesentlich besser geht, ist er noch lange nicht wieder der Alte. Darum wird die
Mendel-Mantoux-Serie noch mehrere Male wiederholt, jeweils im Abstand von drei
Wochen. Es ist zu erwarten, daß er hierdurch wieder gesund wird.
Dabei
bekommen unzählig viele Kinder in der ganzen Welt in ihren ersten Lebenstagen
eine BCG-Impfung, die viele Male stärker ist als der
Mendel-Mantoux!
In den Niederlanden wird die BCG-Injektion nicht verabreicht,
wobei dies das Land mit der niedrigsten Tuberkuloserate ist.
Es mag deutlich
geworden sein, daß diese Methode gute Heilungschancen für all diejenigen
Militärangehörigen bietet, die an der Legionärskrankheit leiden.
Aus dem
obigen Fall kann jedoch nicht der Schluß gezogen werden, daß nur der
Mendel-Mantoux für die Legionärskrankheit verantwortlich sein kann.
Bei jedem
einzelnen Patienten muß herausgefunden werden, welcher Impfstoff oder welches
Medikament (möglicherweise verursacht auch Lariam ähnliche
Krankheitserscheinungen) für die Beschwerden verantwortlich
ist.
Das Mädchen Ragma ist ein Jahr alt. In den frühen
Morgenstunden des 4. Mai 1992 bekam ich einen Anruf ihres sehr besorgten Vaters,
da Ragma schwerkrank zu sein schien. Ragmas Eltern sind beide homöopathisch
geschulte Hausärzte und sind über die Risiken von Impfungen unterrichtet. Sie
wollten ihre Tochter später als gewöhnlich und nur teilweise impfen lassen, um
die mit Impfungen verbundenen Gefahren so weit wie möglich zu vermeiden. Da die
Eltern gerne weite Reisen unternehmen, entschlossen sie sich, Ragma mit dreizehn
Monaten eine DTP-Impfung zu geben. Bis zu diesem Zeitpunkt war Ragma ein
gesundes Kind. Sie hatte vielleicht ab und zu etwas Husten, welcher jedoch immer
von selbst wieder verschwand. Am Tag nach der Impfung wurde Ragma schlapp und
lustlos. Eine Woche später bekam sie Husten mit Brechreiz und 38-39C hohes
Fieber. Außer der einen Brustmahlzeit, die sie noch täglich bekam, wollte sie
weder essen noch trinken. Sie wurde nachts häufig wach und schlief erst gegen
fünf Uhr morgens richtig ein. Sie weinte viel, vor allem nachts. Nach vier Tagen
fiebrigen Hustens gaben die Eltern ihr Thuja in einer C1000-Potenz, worauf sie
aber nicht reagierte. Ihr Zustand verschlechterte sich, und am fünften Tag ihrer
Krankheit konnte man deutliche Anzeichen einer Lungenentzündung feststellen.
Ihre Temperatur war inzwischen auf 39,5C gestiegen, sie aß und trank nicht mehr
und mußte sich noch immer beim Husten übergeben. Ihre Eltern sahen die Gefahr
der Austrocknung und fürchteten, daß das Kind ins Krankenhaus eingewiesen werden
müßte. Der Hausarzt des Mädchens fand eine sofortige Antibiotikakur
unumgänglich.
Bei dem daraufhin stattfindenden Telephonat am 4. Mai mit dem
Vater rate ich ihm, dem Kind sofort den DTP-Impfstoff in einer 200K-Potenz zu
geben, und zwar in Wasser aufgelöst, stündlich einen Teelöffel. Wir vereinbaren,
daß ich mir Ragma am späten Nachmittag noch anschaue. Ihr Zustand ist im Grunde
noch unverändert. Am linken Lungenflügel ist zweifelsohne ein
Knarren hörbar, Ragma zeigt aber - noch - keine Anzeichen von
Austrocknung, ist aber sehr krank. Wir vereinbaren, die Behandlung in der Nacht
fortzusetzen und am nächsten Morgen erneut einen Entschluß zu fassen.
Am
nächsten Morgen rufen mich die Eltern freudestrahlend an. Ragma hat besser
geschlafen, ihre Temperatur beträgt 37,9C, sie hustet wesentlich weniger, muß
nicht mehr erbrechen und ist viel aktiver. Die Behandlung wird weitergeführt
(jede Stunde ein Schlückchen DTP-200K).
Noch einen Morgen später ist Ragma
wieder springlebendig. Das Fieber ist weg, sie hat wieder Appetit und trinkt
wieder. Ihre Gesichtsfarbe ist wieder normal. Sie erhält keine Medikation mehr,
und ihre Lungen heilen problemlos.
Daß ich es wagte, Ragma auf diese Weise zu
behandeln, liegt daran, daß ich inzwischen viel Erfahrung in der Behandlung von
Impfschäden mit den potenzierten Impfstoffen habe und deshalb Vertrauen zu
dieser Methode fassen konnte. Antibiotika hätten in diesem Falle vermutlich zu
spät ihre Wirkung gezeigt, so daß Austrocknung und Einweisung ins Krankenhaus
unvermeidlich gewesen wären. Der homöopathische Impfstoff hingegen heilte nicht
nur auf effektive Weise das Impfschadensyndrom, sondern stärkte auch ihre
Abwehrkräfte wieder.
Es ist einleuchtend, daß ein erkältetes Kind, das
Juckreiz hat oder schlecht hört, mißmutiger, weinerlicher und somit
anstrengender sein wird als ein gesundes Kind. Bei manchen Kindern ist es aber
so, daß sich nach dem Impfen augenscheinlich Verhaltensauffälligkeiten
entwickeln, die nicht nur als allgemeines Unwohlsein interpretiert werden
können.
Jürgen ist ein Beispiel dafür. Als seine Mutter
ihn zum ersten Mal in meine Sprechstunde bringt, ist er genau ein Jahr alt.
Seitdem er drei Wochen alt war, ist er ununterbrochen erkältet. Er war ein
liebes, ruhiges Kind. Das hörte auf, als er ein halbes Jahr alt war: plötzlich
wurde er unruhig und angespannt. Häufig fiebert er einen Tag lang, was in diesem
Jahr schon ungefähr zehn Mal vorgekommen ist. Die Mutter meinte, es sei, als ob
er ein anderes Kind geworden wäre. Er hatte an nichts mehr Freude, wollte zum
Beispiel nicht mehr auf dem Schoß sitzen, auch nicht, um ein Lied zu hören oder
zu spielen.
Seine Impfungen hatte er nach Aussagen der Mutter wie vorgesehen
bekommen ohne irgendeine Reaktion zu zeigen. Nur nach der 4.
DKTP/HIB-Auffrischung vor einem Monat hatte er einen Tag lang Fieber.
Außergewöhnlich schwer hat er es mit dem Zahnen. Dann bekommt er hohes Fieber
und Durchfall. Bei seiner Erkältung hat er viel wässrigen Nasenschleim, röchelt
und pfeift; "Irgendetwas hört man immer bei ihm", berichtet die Mutter. Seit er
ein halbes Jahr alt ist, bekommt er außer der Flaschennahrung auch Obstsaft und
Gemüse.
Was mag dem Kind nur fehlen?
Erkältet ist er ja schon, seit er
drei Wochen alt ist, was vermutlich auf eine schwache Abwehrkraft und eine
Neigung zu Infekten hindeutet. Auffällig in seiner Krankengeschichte ist der
Wandel seines Charakters mit sechs Monaten. Theoretisch könnte dies an der
veränderten Ernährung liegen, aber es ist sehr unwahrscheinlich, daß dies eine
derartige Wesensveränderung hervorrufen kann. Dagegen könnte wohl ein
Impfschadensyndrom die Erklärung dafür sein. Daß Jürgen keine einzige Reaktion
auf die verschiedenen Impfungen gezeigt hat, ist eher ein Hinweis auf seine
schwache Abwehr, als ein Zeichen für die Harmlosigkeit der Impfstoffe. Das
bedeutet, daß Jürgen aller Wahrscheinlichkeit nach die Veränderung seines
Charakters wieder aufheben kann, wenn wir ihm eine Serie potenzierter
DKTP/HIB-Impfstoffe geben. Seine geringe Abwehrkraft, die sich in seiner
chronischen Erkältung widerspiegelt und aus der Zeit vor den Impfungen stammt,
ist ein anderes Problem, das wir gesondert angehen müssen.
Nach der
30K-Potenz der DKTP/HIB-Serie, die er abends vor dem zu-Bett-gehen bekommt,
weint er nachts vier Stunden hintereinander und ist am nächsten Tag auffallend
fröhlicher. An dem Tag bekommt er auch Durchfall. Diese Potenz wird ein paar
Tage später wiederholt, und danach wird die ganze Serie gegeben. Drei Wochen
später sehe ich Jürgen wieder. Seine Mutter erzählt, daß sich sein Verhalten auf
wundersame Weise verbessert hat. Er ist jetzt ein viel fröhlicheres Kind, kommt
wieder auf den Schoß und zeigt echte Freude, zum Beispiel beim Wiedersehen. Er
spielt jetzt wirklich und springt nicht mehr von Höckchen auf Stöckchen. Auch
seine Unruhe ist verschwunden. Seit der Behandlung hat er jedoch oft Durchfall
und schläft sehr schlecht. Er wird nachts immer wach und will spielen, als ob er
die verlorene Zeit nachholen wollte. Wenn die Mutter weggeht, fängt er an zu
protestieren.
Auf die erneute Verabreichung einer Serie potenzierter
DKTP/HIB-Impfstoffe reagiert er drei Tage lang mit 40C Fieber, einer Triefnase,
Husten und Augenentzündung. Danach hat er fast ununterbrochen Durchfall,
erbricht neuerdings sein Essen und ist wieder permanent erkältet.
Es folgt
eine Phase großer körperlicher Schwierigkeiten, wie problematisches Zahnen,
Röcheln und Pfeifen auf der Brust. Es scheint, daß ihn noch etwas anderes als
die Impfungen quält und ich gehe dazu über, ihn aufgrund seiner
Krankheitssymptome mit Cuprum Metallicum zu behandeln, woraufhin er schließlich
auch körperlich seine Gesundheit wiedergewinnt.
Der Durchfall verschwindet,
er schläft wieder durch, die Erkältungen und Augenentzündungen heilen aus und
Jürgen ist wiederhergestellt.
Lisette fällt - trotz präventiver Gabe von DTP
200K zwei Tage vor der Impfung und am Tag der Impfung selbst - nach der
DTP-Auffrischung mit vier Jahren in ihrer Entwicklung sehr zurück. Sie ißt
schlecht, ist sehr müde und reagiert mit Babyverhalten, möchte gefüttert werden
und will wieder aus dem Fläschchen trinken. Sie legt sich viel auf den Boden,
hat ein verstärktes Zärtlichkeitsbedürfnis, ist extrem schmerzempfindlich und
hängt an Mutters Rockschößen, ist schlapp und lustlos. Ich gebe ihr eine ganze
Serie potenzierter DTP-Impfstoffe (30K-, 200K-, MK- und XMK-Potenz) an vier
Tagen. Daraufhin sind die Beschwerden wie weggeblasen und das Mädchen entwickelt
sich weiterhin wieder ausgezeichnet.
Lottes Mutter ruft mich am 20. November 1995 an,
da ihr vierjähriges Töchterchen in den Sommerferien Husten bekommen hat.
Darüberhinaus ist das Kind sehr müde und nicht mehr fröhlich. Die Beschwerden
halten immer noch an, und die Mutter spricht die Vermutung aus, daß es am
außergewöhnlich heißen Wetter liegen könnte und an der Tatsache, daß Lotte die
Vorschule besucht(2).
Auf weitere Fragen meinerseits stellt sich heraus, daß Lotte am 26. Juni eine
DTP-Injektion bekommen hat, ohne direkt darauf erkrankt zu sein. Aber der Husten
hat ungefähr eine Woche später angefangen. Daher ist die wahrscheinlichste
Ursache die DTP-Injektion, und nicht die Hitze oder die Einschulung. Ich
behandele sie mit einer Serie DTP-30K bis -XMK an vier Tagen. Zehn Tage später,
am 30. November, berichtet mir die Mutter am Telephon, daß alle Beschwerden weg
sind. Lotte hustet nicht mehr und ist wieder das fröhliche, aktive Kind von
einst. Lotte hatte nach der dritten Dosis (DTP-MK) 38,5C Fieber bekommen. Nach
einem Tag Pause wiederholten wir diese Dosis und als diese keine Reaktion mehr
hervorrief, gaben wir dem Kind einen Tag später die letzte Dosis
(DTP-XMK).
Diese Krankengeschichte handelt von der
achtunddreißigjährigen Mutter Ralfs (siehe Kasus 13). Sie ging 1983 mit
achtundzwanzig Jahren nach Indonesien und bekam zweimal eine Cholera-, DTP- und
Typhoid-Impfung und einmalig Gammaglobulin. Seitdem ist sie müde, hat stumpfes
Haar, ihr Gedächtnis hat sich sehr verschlechtert, ebenso wie ihre
Gemütsverfassung. Sie kann sich schlecht konzentrieren und fühlt sich ständig
unter Druck; sie hat Angst, nicht rechtzeitig mit den Dingen fertig zu werden.
Ihre sexuelle Energie ist auch verschwunden. Ihr Zustand hat sich langsam aber
stetig verschlechtert. Sie hat auch ständig Muskelschmerzen. Sie fing an, mehr
zu essen und hat zehn Kilogramm zugenommen. Seitdem ist ihr Stuhlgang dünn. Sie
ist fast ständig erkältet. Wenn ihre Kinder z.B. eine Erkältung haben, hat sie
sie auch sofort. Sie schildert: "Du weißt, daß dieser Zustand deinen Charakter
und Energiezustand verändert hat, aber du hast keine Kraft, etwas daran zu tun.
Mit den Kindern bin ich zu Ihnen gekommen, aber ich wäre nie um meiner selbst
willen gekommen." Zehn Jahre nach ihren Ferien in Indonesien wird Ihr Sohn Ralf
mit einem Kaiserschnitt geboren, wobei sie unter Vollnarkose gesetzt wird.
Danach hat sie zwei Fehlgeburten und einmal eine Ausschabung, wiederum unter
Narkose, wonach sich ihr Gedächtnis und ihre Konzentrationsfähigkeit noch mehr
verschlechtern.
Ich gebe ihr zuerst eine Serie Nux Vomica in den Potenzen
-30K bis -XMK, um die negativen Effekte der Narkosen aufzuheben. Daraufhin geht
es ihr sichtlich besser, ihr Energieniveau steigt und ihre Kopfschmerzen machen
ihr nicht mehr zu schaffen. Sie hat sogar wieder in der Sonne sitzen können,
ohne feuerrote geschwollene Adern zu bekommen. Ihre Gemütsverfassung hat sich
auch stark verbessert, aber ihr Gedächtnis und ihre Konzentrationsfähigkeit
bleiben schlecht. Eine Wiederholung Nux Vomica bringt keine weitere Verbesserung
mehr.
Im Juni 1995 beginne ich dann mit dem Unschädlichmachen der Impfstoffe,
was im September 1996 noch nicht beendet ist. Ihr Gesundungsprozeß verläuft ganz
allmählich
und es treten manchmal starke Erstverschlimmerungsreaktionen auf.
Es zeigt sich, daß die Typhoidimpfung für ihre Beschwerden verantwortlich ist.
Sie reagiert zwar immer noch heftig auf den potenzierten Impfstoff, kommt aber
jedesmal einen Schritt weiter. Ihr Gedächtnis hat sich schon wesentlich
verbessert und sie hat sichtlich an Energie gewonnen. Sie sagt: "Ich habe meine
Willenskraft wieder zurückgewonnen und bin ein anderer Mensch geworden. Wenn ich
an den Zeitraum vor der Behandlung denke, kommt es mir vor, als ob ich hinter
einem Schleier gelebt hätte; ich machte alles aus der Routine heraus. Der Nebel
ist verschwunden. Meine Konzentrationsfähigkeit ist wieder besser und ich bin
wieder imstande, ein Buch zu lesen, und habe auch wieder Freude am Studium; was
ich gelernt habe, bleibt auch besser hängen. Ich habe das Gefühl, zehn Jahre
nachzuholen. Morgens, wenn ich aufstehe, fühle ich mich auch wieder fit,
wohingegen ich in all den Jahren müde aufgestanden war.
Ein anderes Beispiel ist ein siebzehnjähriges
Mädchen mit einem Nesselausschlag (Urticaria) im Gesicht, das mir von meinem
Kollegen überwiesen wurde. Auf der Suche nach Heilung geht sie schon ihr Leben
lang vergeblich von einem Arzt zum anderen. Auf die Frage meines Kollegen, seit
wann der Hautausschlag schon bestehe, berichtet die Mutter des Mädchens, daß er
nach der ersten DKTP-Impfung entstanden sei, als die Tochter drei Monate alt
war, also vor siebzehn Jahren. Sie bekommt also eine Serie DKTP-Impfstoffe, in
den Potenzen 30K, 200K, MK und XMK an vier aufeinanderfolgenden Tagen und der
Ausschlag löst sich innerhalb von vierzehn Tagen einfach in Luft auf. Bisher, in
einer Zeitspanne von neun Monaten, ist er nicht
zurückgekommen.
Patrick ist neun Monate alt, als ich ihn zum
ersten Mal sehe. Er ist ständig erkältet und hat dabei grünen Nasenschleim.
Schon von Geburt an atmet er unregelmäßig, aber jetzt ist seine Atmung schwer
und röchelnd geworden. Die Mutter hatte nach viereinhalb Monaten zu stillen
aufgehört. Um diese Zeit hat auch sein Ekzem am Ellenbogen und in den Kniekehlen
begonnen, das mit Cortisonsalbe behandelt wurde. Seine Impfungen hat
er planmäßig gehabt, also mit drei, vier und fünf Monaten. Acht bis zehn Tage
nach der ersten DKTP/HIB-Impfung bekommt er Bronchitis mit Husten, wogegen ihm
der Hausarzt Antibiotika verschreibt. Seitdem ist er verschleimt und hat eine
röchelnde Atmung. Nach der zweiten DKTP/HIB-Impfung bekommt er eine starke
Erkältung. Die dritte Auffrischung wird aufgeteilt, erst kommt die DKTP-Impfung
und vierzehn Tage später die HIB-Impfung, was viel weniger heftige Reaktionen
verursacht. Im Frühjahr hatte er noch eine Augenentzündung mit grünem Eiter. Als
er in meine Praxis kommt, hat er eine linksseitige Mittelohrentzündung. Er bekam
im Ganzen drei Penicillinkuren, auf die er jedesmal mit Ausschlag reagierte. Zur
Zeit nimmt er zweimal täglich Becotide ein. Er transpiriert sehr
stark. Meine Behandlung beginnt mit einer Serie potenzierter HIB-Impfstoffe,
eine Woche danach folgt eine Serie DKTP, vierzehn Tage später gefolgt von einer
Serie DKTP/HIB. Fünf Wochen später beim nächsten Termin, ist noch keine
Besserung sichtbar. Von der letzten Serie hat er nur die 30K-Potenz eingenommen
und er hat gerade eine Mittelohrentzündung mit 40,6 C Fieber hinter sich, wofür
der Hausarzt eine Penicillinkur verordnete. Und doch scheinen die Impfungen die
einzig mögliche Erklärung für seine Beschwerden zu sein. Diese werden offenbar
noch durch ein anderes Ungleichgewicht überdeckt. Innerhalb der Homöopathie weiß
man, daß verschiedene Störungen immer der Reihe nach behandelt werden müssen,
das heißt, immer in der umgekehrten Reihenfolge, als sie aufgetreten sind.
Offenbar stellen die Antibiotikakuren ein Problem für sich dar, wodurch der
Junge nicht auf die von mir begonnene Therapie ansprechen kann. Darum gebe ich
ihm zuerst eine Serie Penicillinum (in den Potenzen 30K, 200K, MK und XMK),
wobei er auf die MK-Potenz mit zwei Tagen gelbem Nasenschleim und trockenem
Husten reagiert. Danach wird die XMK-Potenz gegeben, und der gelbe Nasenschleim
verschwindet völlig. Zwei Wochen später bekommt er die Serie der potenzierten
DKTP/HIB-Impfstoffe, wonach sich sein Zustand verbessert. Einen Monat später ist
er gesund. Seine Erkältung ist verschwunden und er röchelt nicht
mehr.
Ein anderes Beispiel geringerer Abwehrkräfte ist
Hanneke. Sie ist sechs Monate alt, als sie zum ersten Mal in meine Sprechstunde
kommt. Vor zwei Monaten ist sie erstmalig erkältet gewesen, gefolgt von einer
rechtsseitigen Mittelohrentzündung und einer Bronchitis, wogegen sie ein
Antibiotikum verschrieben bekam. Eine Woche später hat sie eine beidseitige
Mittelohrentzündung, und ihre Bronchitis ist nicht weg, woraufhin sie erneut
eine Antibiotikakur bekommt. Seitdem hat sie aufgrund verschleimter Lungen eine
pfeifende Atmung. Auf meine Fragen hin stellt sich heraus, daß alles nach der
dritten DKTP-Auffrischung angefangen hat. Diesen Impfstoff bekommt sie in vier
aufeinanderfolgenden Tagen in den Potenzen 30K, 200K, MK und XMK. Daraufhin
überwindet sie die Mittelohrentzündung, den Pfeifton auf der Brust und die
Bronchitis, aber die Erkältung bleibt. Das Mädchen hat nun auch innerhalb kurzer
Zeit angefangen zu krabbeln, zu sitzen und zu stehen. Jetzt erst zeigt sich, daß
sich ihre Entwicklung unbemerkt verzögert hatte.
Hinter ihrem linken
Trommelfell ist noch Wasser, und bei einem Hörtest erweist sich, daß sie links
fast nichts und rechts schlecht hört. Sie zahnt, was ihr viel Schmerzen bereitet
und sie weint nachts häufig. Sie hat ihr Gleichgewicht noch nicht
wiedergefunden. Da sich die Symptome des Impfschadensyndroms noch nicht alle
gegeben haben, gebe ich ihr Ende Februar noch einmal eine Serie
DKTP-30K,-200K,-MK und -XMK. Daraufhin hört ihre Erkältung auf. Ihr Gehör
funktioniert wieder perfekt und ihre Gemütsverfassung ist ausnehmend gut.
Hanneke ist wieder so gesund wie vorher und ihre Widerstandskraft ist
wiederhergestellt.
Zum Schluß Ellens Kasus. Sie ist elf Monate alt,
als ich sie Mitte Februar kennenlerne. Von Geburt an ist sie immer wieder
erkältet. In ihren ersten Lebenswochen hat sie abends immer geweint,
wahrscheinlich wegen Darmkrämpfen. Mit fünf Monaten hat sie zwei Wochen lang
heftigen, wässrigen, spritzenden Durchfall. Acht Monate alt, hat sie zum ersten
Mal eine Mittelohrentzündung mit eitrigem Ausfluß und über 40C Fieber. Dafür
bekommt sie erstmalig Antibiotika. Innerhalb der nächsten zwei Monate bekommt
sie noch viermal eine Mittelohrentzündung, deren letzte von Brechreiz, wässrigem
Durchfall und Temperatur bis 38,6C begleitet war. Ellen ist ein schwungvolles,
aufgewecktes Kind. Sie ißt und schläft gut. Wenn sie krank ist, riecht sie
säuerlich. Sie hat drei DKTP-Impfungen bekommen, ohne darauf nur im geringsten
zu reagieren. Mütterlicherseits gibt es relativ häufig Mittelohrentzündungen und
Magen-Darmstörungen in der Familie. Die zunächst unabhängig von Impfungen
begonnene homöopathische Behandlung brachte keinen Erfolg. Am 15. April bekommt
Ellen die vierte DKTP-Auffrischung und vierzehn Tage später bekommt sie wieder
eine Erkältung, hustet und ist verschleimt, bekommt eine eitrige
Augenentzündung, ißt weniger, weint abends und bekommt zum Schluß wieder eine
Mittelohrentzündung. Als ich sie Anfang Juni mit beidseitig nässenden Ohren,
Schnupfen und Augenentzündung in meiner Praxis sitzen sehe und die Einzelheiten
zu hören bekomme, wird mir klar, daß es sich um ein Impfschadensyndrom handelt.
Ich verschreibe ihr die DKTP-Impfstoffe in der 30K-, 200K-, MK- und XMK-Potenz
für vier aufeinanderfolgende Tage. Am 20. Juli ruft mich die Mutter an, um mir
zu sagen, daß das Kind "noch nie so gesund" gewesen sei wie jetzt. Es sei nichts
mehr zurückgeblieben und jedermann sei erstaunt über ihr Wohlergehen. Einen
Rückfall hat es nicht gegeben.
Die obengenannten Erkrankungen kommen sehr häufig
vor. Ihre zur Zeit außergewöhnlich große Verbreitung unter Kleinkindern könnte
mit den vielen Impfungen zusammenhängen, die sie schon im zarten Alter
verabreicht bekommen9. Es gibt eine immer weiter steigende Anzahl von
Kindern, die immerfort erkältet sind und häufig Hals-Nasen-Ohrenentzündungen
haben oder Atemwegsinfektionen. Oft angeführte Begründungen, wie
Luftverschmutzung oder Ansteckung in Kinderkrippen und Kindergärten, bieten m.E.
keine zufriedenstellende Erklärung.
Ein Kind muß sich auf seine körperliche
Widerstandskraft verlassen können. Eine komplikationslose Erkältung ab und zu
ist nur natürlich. Immer mehr Kinder kämpfen jedoch mit chronischen oder immer
wieder auftretenden Infektionen, wofür sie jedesmal Antibiotika
bekommen.
Francis ist hierfür ein Beispiel. Sie ist fast
zwei Jahre alt und hat Beschwerden der Atemwege. Sie hat bei jeder Erkältung
starke Atemnot und das seit einer Woche nach der zweiten DKTP-Impfung. Daher
bekommt sie DKTP-30K, -200K, -MK und -XMK an vier Tagen hintereinander. Nach der
letzten Potenz weint sie abends vor dem Einschlafen, was sie vorher noch nie
getan hatte. Sie steht dabei panische Ängste aus. Vier Tage später ist sie
erkältet, schlapp auf den Beinen und quengelig.
Darum gebe ich ihr die
DKTP-200K als wässrige Lösung. Sie hat daraufhin zwar noch Atemnot, aber
wesentlich weniger als sonst. Allmählich erholt sie sich. Bei der
darauffolgenden Erkältung hustet sie zwar noch ein wenig, bekommt aber keine
Atemnot mehr. Ihre letzte Erkältung verlief ohne Zwischenfälle. Francis ist nun
wieder im Gleichgewicht und hat keinerlei Beklommenheit mehr.
Ein anderes Beispiel ist Walter. Er ist vierzehn
Monate alt, als ich ihn zum ersten Mal in meiner Sprechstunde sehe. Als er drei
Monate alt war, hatte er eine Lungenentzündung, die mit Penicillin kuriert
wurde, aber seitdem hustet er. Er bekommt jetzt schon ein Jahr lang dreimal
täglich 2,5 ml Deptropin, aber seine Hustenanfälle hören nicht auf, weder
tagsüber noch nachts. Die Vermutung eines ISS drängt sich auf, aber die Mutter
versichert mir, daß der Junge die Lungenentzündung vor der ersten
DKTP-Impfung gehabt habe.
Auf die DKTP- und HIB-Impfung hat er kaum reagiert.
Aufgrund seiner Symptomatik verschreibe ich ihm ein bestimmtes homöopathisches
Mittel, worauf er nicht anspricht. Zwei Wochen später ruft mich die Mutter mit
der Mitteilung an, daß sie im Babybuch nachgelesen habe, daß Walter vier Tage
nach der ersten DKTP-Impfung an der Lungenentzündung
erkrankt sei. Sofort bekam das Kind dann die Serie DKTP-Potenzen von 30K bis XMK
an vier aufeinanderfolgenden Tagen, und eine Woche später war sein Husten völlig
verschwunden, und die Deptropin-Medikation wurde schnellstens abgebaut. Ein Jahr
lang Husten und Deptropin-Einnahme sind hiermit beendet.
Joop ist eineinhalb Jahre alt. Mit vierzehn
Monaten wurde er gegen MMR geimpft. Eine Woche später bekommt er eine Erkältung
mit pfeifender Atmung. Von der DKTP-Impfung und den Auffrischungen hatte er
wenig gemerkt. Nach einer Penicillinkur scheint er wiederhergestellt zu sein,
aber nach einem Monat bekommt er wieder eine Erkältung mit Pfeifton auf der
Lunge. Er bekommt von mir drei Tage lang die 200K-Potenz der MMR-Impfung. Sein
Zustand verbessert sich daraufhin, aber nicht völlig. Nach einer Serie MMR-200K,
-MK und -XMK gesundet er vollkommen und seine Beschwerden kehrten auch nicht
mehr wieder.
Als Folgeerscheinung von Impfungen kommen
Hautkrankheiten häufig vor und sind Ausdruck eines inneren Ungleichgewichts.
Diese Beschwerden verschwinden nach der Behandlung mit den potenzierten
Impfstoffen vollständig, oft sogar nachdem sie bereits jahrelang bestanden
haben. So geschah es, daß ein siebzehnjähriges Mädchen durch die homöopathischen
Potenzen der DKTP-Impfstoffe ihren Nesselausschlag (Urticaria) im Gesicht
verlor, siehe Kasus 8, S. 29).
Frits ist fünf Monate alt, als er zum ersten Mal
in meiner Sprechstunde erscheint. Er hat seit sechs Wochen ein
"konstitutionelles Ekzem", das auf seiner rechten Wange angefangen hat und sich
dann über seinen ganzen Körper ausbreitete. Er kann kein einheimisches Obst
vertragen und hat eine Kuhmilcheiweißallergie. Genau einen Monat vor dem
Ausbruch seines Ekzems hat er seine erste DKTP-Impfung bekommen und vor genau
zwei Tagen die Auffrischung. Ich verschreibe ihm die Serie DKTP-Potenzen von
-30K bis -XMK. Nach der dritten, der MK-Potenz, bekommt er Fieber, weshalb die
letzte Potenz aufgeschoben wird. Daraufhin wird das Ekzem schnell besser.
Vierzehn Tage später bekommt er noch die XMK-Potenz, wonach sich das Ekzem
völlig auflöst. Wegen eines leichten Rückfalls bekommt er einen Monat später
diese Serie noch einmal, woraufhin das Ekzem endgültig abheilt.
Bert ist acht Monate alt. Die ersten drei Monate
war er ein gesundes Kind. Er hat seit der ersten DKTP/HIB-Impfung in der
Ellenbeuge, auf dem Rücken, den Schultern und den Beinen ein Ekzem. Zwischen der
ersten und der zweiten Auffrischung erkrankt er an Windpocken. Nach der zweiten
DKTP/HIB-Auffrischung verschlimmert sich sein Ekzem sehr, es verwandelt sich in
ein feuchtes Ekzem mit starkem Juckreiz. Seit der ersten Impfung ist er auch
chronisch erkältet und atmet, nach Aussage der Mutter, immer so, als ob er
heiser wäre. Er hat auch zweimal eitrig entzündete Augen gehabt. Die Diagnose
des Kinderarztes lautet: "Konstitutionelles Ekzem" und er empfiehlt, es dünn mit
Hormonsalbe einzucremen.
Meine Behandlung beginnt mit den potenzierten
DKTP/HIB-Impfstoffen (30K bis XMK) an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Gleich
nach der ersten Potenz bekommt Bert hohes Fieber, und das Ekzem verschlimmert
sich, vor allem auf dem Rücken. Die höheren Potenzen werden vorerst nicht
gegeben. Nach einem Tag ist das Fieber von selbst gesunken, und die 30K-Potenz
wird einen Tag später wiederholt. Da keine Erstverschlimmerungsreaktion mehr
auftritt, werden die weiteren Potenzen wie geplant eingenommen.
Zwei Wochen
später geben wir Bert noch eine Serie Varicellinum (Windpocken), um eine
eventuelle energetische Ungleichgewichtung durch die Windpocken wieder
auszugleichen. Hierauf zeigt Bert keine Erstverschlimmerung. Ungefähr fünf
Wochen nach Beginn der Therapie beginnt sein Ekzem zu verschwinden, und zwei
Wochen später hat er eine reine Haut. Seine Atemwege sind frei, und er ist nicht
mehr erkältet. Darüber hinaus ist er auch nicht mehr hyperaktiv, er hat sich
besser in der Hand und sein aufbrausendes Temperament hat sich gelegt; auch
wachsen seine Haare und Nägel wieder sichtlich schneller als vorher. Seine Augen
sondern noch jeden Morgen etwas Eiter ab. Deshalb bekommt er zwei Monate nach
Beginn der Behandlung noch eine Serie DKTP/HIB-Potenzen. Wenn dieses Symptom
etwas mit den Impfungen zu tun hat, müßte es durch diese Behandlung ebenfalls
aufgehoben werden. Nach sechs Wochen scheint dies tatsächlich der Fall zu sein,
und Bert ist wieder ein gesundes Kind.
Ein weiteres Beispiel ist Jupp. Er ist zweieinhalb
Jahre alt, als ich ihn zum ersten Mal in meiner Sprechstunde sehe. Sein
juckender Hautausschlag macht ihm viel zu schaffen, vor allem in der Nacht. Er
wird jede Nacht zwischen halb elf und elf Uhr wach, wenn er sich im Schlaf die
Haut aufgekratzt hat, sein Ekzem ist dann rot und näßt. Danach wacht er noch
einige Male auf und ist dann nur mit etwas zu Trinken zu beruhigen. Die ganze
Sache hat schon einen Monat nach seiner Geburt mit roten Pickeln am ganzen
Körper angefangen.
Vom Hausarzt bekam er dagegen eine Cortisonsalbe, die
nicht viel half. Im Alter von drei Monaten, nach der ersten DKTP-Impfung, wurde
sein Ausschlag heftiger, fleckig und juckte stärker, so daß er die befallenen
Stellen aufzukratzen begann. Die Eltern hatten schon einen homöopathischen Arzt
aufgesucht, als Jupp ein Jahr alt war, aber nach jedem Mittel bekam Jupp
Erstverschlimmerungsreaktionen, ohne zu gesunden. Daraufhin holten die Eltern
den Rat einer Diätberaterin ein, aber auch ohne Erfolg.
Jupp ist dem Schema
gemäß geimpft worden und hat, außer mit der Verschlimmerung seiner
Hautempfindlichkeit, kaum auf die Impfungen reagiert. Auch in diesem Fall ist es
ratsam, schrittweise vorzugehen und zuerst die Impfungen unschädlich zu machen.
Es ist nämlich so, daß ein Inangriffnehmen der Problematik lediglich
Verschlimmerungen verursacht, wenn die Impfstoffe ein Störfaktor bleiben. Der
Weg zu einer schnellen Gesundung des Kindes ist dann blockiert. So war es
wahrscheinlich bei dem Homoöpathen, unter dessen Behandlung Jupp im Alter von
einem Jahr war. Aus diesem Grunde beginnt die Behandlung mit einer Serie
MMR-Impfstoffpotenzen (-30K,-200K,-MK und -XMK) an vier Tagen hintereinander,
woraufhin der Junge schon vom ersten Tag an ruhiger wird, ruhiger schläft und
Juckreiz und Ausschlag verringern sich. Außerdem weint er nicht mehr, wenn er
nachts wach wird und muß auch nicht mehr trinken. Der nächtliche Durst war nach
der MMR-Impfung entstanden. Nach zwei Wochen bekommt er noch die homöopathische
DKTP-Serie, woraufhin er noch mehr zur Ruhe kommt und das Ekzem weiterhin
zurrückgeht. Vier Wochen nach dem ersten Termin sehe ich ihn wieder und setze
die Behandlung nun mit einem grundlegenden Mittel fort, um seine Anlage zu
Ekzemen endgültig zu heilen.
Wir sehen oft Kinder, deren bis dahin gut verlaufene
körperliche, geistige und seelische Entwicklung ernsthaft stagniert. Die
Gewichtskurve des Kindes sinkt dann auch deutlich sichtbar ab und die Entfaltung
des Kindes verläuft von dem Moment der Impfung an problematisch. Weder die
Eltern noch die konsultierten Ärzte wissen, was mit dem Kind los ist. Etwas
stimmt nicht mit dem Kind und Therapien, die seine Heilung befördern sollen,
erreichen das Kind nicht wirklich.
Lieke ist ein solches Kind. Sie ist jetzt fast
zwei Jahre alt. Mit ca. drei Monaten bekam sie an der Brust ihre ersten
Ekzemstellen, und jetzt hat sie Ekzeme in den Armbeugen, an den Beinen und auf
den Wangen. Sie hat viel Speichelfluß und auch entzündete Augen mit grünem
Eiter. Hinzu kommt ein ständiger Schnupfen mit grünem Schleim. Das alles weist
auf einen Mangel an Widerstandskraft hin. Ihr Körper ist sehr verspannt und
Lieke kann noch immer nicht laufen. Sie krabbelt auch erst seit einigen Monaten.
Seit fast einem Jahr hat sie jede Woche Krankengymnastik, wo sie ununterbrochen
weint, sodaß man sich dort keinen Rat mehr mit ihr weiß. Sie hat auch große
Schwierigkeiten mit der Verdauung; sie muß sehr stark pressen, obwohl der Stuhl
eher weich ist. Sie bekommt immer noch hauptsächlich pürierte Nahrung und würgt,
wenn sich kleine Bröckchen darin befinden. In ihrer sprachlichen Entwicklung ist
sie weit zurück. Sie wurde programmgemäß geimpft und hat sowohl nach den
DKTP/HIB-Impfungen als auch nach den MMR-Impfungen jedesmal einen Tag lang
Fieber gehabt. Alle oben aufgeführten Gegebenheiten deuten daraufhin, daß es
sich um ein Impfschadensyndrom handelt (das mit drei Monaten beginnende Ekzem,
die eitrig entzündeten Augen, der grünliche Nasenschleim ab dem dritten bis
fünften Monat, schwache allgemeine Abwehrkräfte und die Stagnation in der
motorischen, wie der geistigen Entwicklung). Obwohl wahrscheinlich die
DKTP/HIB-Impfung der Übeltäter ist, empfiehlt es sich, mit der MMR-Impfung zu
beginnen. Diese könnte als Blockade fungieren, wenn eine Art Stapelungseffekt
stattgefunden hat. Also erhält Lieke zuerst die MMR-Serie (30K, 200K, MK und
XMK) an vier aufeinanderfolgenden Tagen, worauf sie sichtlich fröhlicher wird
und eine starke Erkältung mit wässriger Ausscheidung bekommt, was ein Zeichen
für das innerliche Großreinemachen sein mag. Zwei Wochen später erfolgt die
Serie potenzierter DKTP/HIB-Impfstoffe, wieder an vier Tagen hintereinander. Sie
trinkt daraufhin mehr, und ihr gesundheitlicher Zustand beginnt sich allmählich
zu bessern. Als ich sie nach sechs Wochen wiedersehe, hat sie sich völlig
verändert. Sie ist wesentlich fröhlicher und unternehmungslustiger geworden,
kann nun wirklich spielen und das nächtliche Weinen hat aufgehört. Früher ging
sie von einem Spielzeug zum anderen und wollte immer mit der Mutter zusammen
spielen, während sie sich jetzt eine halbe Stunde intensiv mit etwas
beschäftigen kann. Ihre Verspannung hat sich auch weitgehend gelöst. Bei der
letzten Krankengymnastik war das Erstaunen groß. "Das hätte schon vor einem Jahr
geschehen sollen!", lautete der Kommentar. Ihre Motorik hat sich sehr
entwickelt: Sie steht oft freihändig, läuft mit einem Laufwägelchen und an der
Hand und fängt jetzt an zu klettern. Es vollziehen sich jetzt erst
Entwicklungsschritte, die vor einem Jahr hätten stattfinden müssen. Das Mädchen
ist nunmehr aktiv und geht auf die Welt zu. Sie jammert auch nicht mehr so viel
nach dem Motto: "Ich will ja, aber ich kann nicht."
Sie genießt es, selbst zu spielen, und läßt sich
auch nicht mehr alles von ihrem älteren Bruder abnehmen. Ihre körperlichen
Beschwerden sind zum größten Teil verschwunden und nach einer Wiederholung der
potenzierten DKTP/HIB-Impfstoffe kann die Behandlung erfolgreich abgeschlossen
werden.
Ein anderes Beispiel ist Tim. Seine Mutter ruft
mich eines Aprilmorgens an, weil ihr zehn Monate altes Kind 40C Fieber hat. Tim
ist offenbar schon seit seiner dritten DKTP-Impfung im Januar erkältet. Die
ersten Impfungen waren nicht problematisch gewesen, aber seit der zweiten
Auffrischung hat seine Entwicklungslinie eindeutig einen Knick nach unten
gemacht. Er ist matt und passiv und ist in fast drei Monaten überhaupt nicht
größer geworden. Auch seine Fingernägel und Haare wachsen nicht mehr. Tim
schläft viel mehr und tut kaum etwas aus eigenem Antrieb heraus. Erst war er ein
fröhliches Kind, während er jetzt mißmutig geworden ist. Im Januar konnte er
schon sitzen, aber seither fällt er immer wieder um. Ich rate der Mutter, ihm
die potenzierten DKTP-Impfstoffe in der 200K-Potenz als wässrige Lösung zu
geben. Am nächsten Tag ist das Fieber gesunken, und die Medikation wird noch
einen Tag lang fortgesetzt. Eine Woche später sehe ich Tim in meiner Praxis und
er ist wieder der Alte. Er ist wieder gutgelaunt, hat angefangen zu krabbeln und
sitzt wieder, sodaß seine Mutter ihn im Kindersitz auf dem Fahrrad mitbringen
konnte. Er ist wieder aktiver und seiner Mutter ist aufgefallen, daß seine Nägel
und Haare wieder angefangen haben, zu wachsen. Die Erkältung ist vorbei. Auch
seinen Wachstumsrückstand holte er in der darauffolgenden Zeit schnell wieder
auf.
Worterklärungen
- Syndrom: die verschiedenen
Krankheitserscheinungen einer bestimmten Krankheit.
- Potenziert: siehe
Kapitel 'Die homöopathische Methode'.
- Doppelblindstudie: Untersuchung,
in der die Experimentalgruppe das zu testende Medikament bekommt und die
Kontrollgruppe ein Placebo, wobei weder die Testpersonen, noch die
Untersuchungsleiter bis zur Auswertung des Ergebnisses wissen, wer was bekam.
- DKTP-Impfung: Mehrfachimpfung gegen Diphterie, Keuchhusten
(Pertussis), Tetanus und Polio (letztere nur in Deutschland oral, nicht aber in
den Niederlanden; Anmerkung der Übersetzerin).
- DTP-Impfung: siehe
DKTP-Impfung ohne Keuchhusten.
- MMR-Impfung: Mehrfachimpfung gegen
Mumps, Masern und Röteln.
- HIB-Impfung: Impfung gegen Haemophilus
Influenza B, einem Virus, das Gehirnhautentzündung verursachen
kann.
- Cytomegalie-virus: Virus, das oft chronische Beschwerden
verursacht.
- Bricanyl: Medikament zur Erweiterung der
Atemwege.
- Clamoxyl: Antibiotikum.
- Dioralyte:
niederländisches Mittel zum Verhindern von Austrocknung bei Durchfall und
Erbrechen.
- Deptropine: zur Erweiterung der Atemwege, sowie
Antiallergikum.
- Atrovent: zur Erweiterung der
Atemwege.
- Erythromycin: Antibiotikum.
- Zaditen:
Antiallergikum.
- Gammaglobulin: Impfung gegen Gelbsucht (Hepatitis
A).
- Placebo: Scheinmedikament.
- Morbus Crohn: chronische
Darmentzündung.
- DES-Tochter: Kind einer Mutter, die in der
Schwangerschaft das Mittel Diethylstilbrestol einnahm, was sich als schädlich
für das Kind erwies.
- Salazopyrin: entzündungshemmendes Mittel bei
Darmentzündungen.
- Mendel-Mantoux: unter die Haut gespritzte Substanz
zur Kontrolle, ob die Person Tuberkulose hat oder gehabt
hat.
- BCG-Impfung: Impfung gegen Tuberkulose.
- Lariam: ein
Mittel gegen Malaria
- Knarren: Ein mit dem Stethoskop hörbares Knarren
oder sog.Reibegeräusch ist Zeichen einer
Lungenentzündung.
- Cortisonsalbe: hormonhaltige
Salbe.
- Becotide: Inhalierpulver auf der Basis des Hormons Beclometason
als Entzündungshemmer bei Asthma.
Literatur
- Cherry & al.: "Report of a task force on
pertussis + pertussis immunisation". "Pediatrics" (supp) 1988
- Johan E. Sprietsma, Ortho nummer 1, Februar 1995,
S. 30
- Dr. Jean Elmiger; La médecine retrouvée ou les
ambitions nouvelles de l'homéopathie; Bron SA, Lausanne 1985
- Zeitschrift für Jugendgesundheidsfürsorge
(Tijdschrift voor jeugdgezondheidszorg), Jahrgang 26, Juni 1994, Nr.3,
S.41
- Bulletin of the World Health Organization,57 (5):
819-827 (1979)
- Cody CL, Baraff LJ, Cherry JD, et al: Nature and
rates of adverse reactions associated with DTP and DT immunizations in infants
and children. Pediatrics 1981; 68:650-660
- Wilkins J, Williams FF, Wehrle PF, et al:
Agglutinin response to pertussis vaccine. J Pediatr 1971; 79;197-202
- Kathleen R. Stratton, Cynthia J. Howe, Richard B.
Johnston, editors. Vaccine Safety Committee, Division of Health Promotion and
Disease Prevention. Institute of Medicine: Adverse Events Associated with
Childhood Vaccines. Evidence bearing on Causality. National Academy Press,
March 1994, 2101 Constitution Ave, N.W. Washington D.C. 20418 USA or 36
Lonsdale Rd, Summertown, Oxford OX2 7EW, UK.
- Odent,M.R.; Culpin,E.E.; Kimmel,T.; Primal Health
Centre, London. Pertussis Vaccination and Asthma: Is there a link? JAMA, 1994;
272/8:592-3
- American Institute of Medicine. Division of Health
Promotion and Disease Prevention. C.P. Howson, C.J. Howe, H.V. Fineberg,
editors: Adverse effects of Pertussis and Rubella vaccines. A report of the
Committee to Review the Adverse Consequences of Pertussis and Rubella
Vaccines. National Academy Press, Washington DC, 1991. 367 pages. Distributed
by Westview Press, 36 Lonsdale Road, Summertown, Oxford OX2 7EW, UK.
2. Anm.d.Übersetzerin:In den
Niederlanden beginnt die Schulzeit mit vier Jahren.
Gezielte und allg. Behandlung von Impfschäden
03/2011: Ungeimpfte Kinder sind gesünder!! (Auswertung und Kommentierung der Ergebnisse der dt. Studie KiGGS zur körperlichen und seelischen Gesundheit mit 17.641 Kindern und Jugendlichen zwischen 0
und 17 Jahren durch das Robert Koch-Institut) Statistische Zusammenstellung der Fakten, weitere Vergleichsuntersuchungen (Kurzfassung), ausführlich
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